literatur-muenchen.de

DAS LITERATURPORTAL FÜR MÜNCHEN
Mai 30th, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 49, Juni 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

die Tage werden wärmer in der Stadt – und die Literaturveranstaltungen also rarer, wie man am Klappentext-Kalender unschwer erkennen kann. Umso mehr Zeit bleibt einem, um sich ein Buch zu schnappen und sich damit in die Sonne zu setzen. So verschwindet hoffentlich auch ganz schnell der blasse Teint, den dieser elend lange Winter auf der Haut hinterlassen hat. Sollte Ihnen der Stoff ausgehen, empfehlen wir Ihnen zum Beispiel Andreas Widmanns Sommer-Roman „Die Glücksparade“ oder Angelika Meiers Klinik-Roman „Heimlich, heimlich mich vergiss“ oder Günter Herburgers Band „Haitata“, der den trefflichen Untertitel „kleine wilde romane“ trägt. Auf Letzteren treffen Sie auch in unserer neuen Rubrik „Verortet“, die literarische Orte in München und deren Geschichte vorstellt. Viel Spaß damit! Und:

Lesen Sie gut!
Wünscht Ihre Redaktion

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April 30th, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 48, Mai 2012

EDITORIAL: FILE NOT FOUND

Verehrte Leserinnen und Leser,

wie Sie wissen, gibt es den Literaturkalender auch online, auf unserer Website literatur-muenchen.de. Stets verlinken wir dort auf die Homepages der Verlage, damit sich unsere Leserinnen und Leser noch eingehender über die lesenden AutorInnen und deren Werke informieren können. Das hätten wir gerne auch bei der Lesung von Sineb el Masrar am 9. Mai getan. Allein, der Eichborn Verlag, in dem ihr Buch „Muslim Girls“ erschienen ist, wurde vor kurzem vom Verlag Bastei Lübbe aufgekauft – und der scheint sich für das Programm des Eichborn Verlags nicht allzu brennend zu interessieren. Von Sineb el Masrar oder ihrem vor gerade einmal eineinhalb Jahren publizierten und thematisch doch recht brisanten Buch „Muslim Girls“ fehlt auf der Homepage von Bastei Lübbe jedenfalls jede Spur; wie überhaupt die Hinweise auf Eichborn Mangelware darstellen und offenbar getilgt werden sollen – sonst hätte man dessen Website ja noch etwas länger am Leben lassen können.
Doch, nein, nun also nurmehr luebbe.de, und wer dort nach „eichborn“ sucht, bekommt als oberstes Ergebnis einen Eintrag über Vito von Eichborn, der allerdings gar kein Eintrag ist, da man ihn gar nicht erst anklicken kann. Die Gesamtliste der Eichborn-Titel wiederum fasst auf dieser Webseite gerade einmal 176 Bücher, das ist ein lachhafter Bruchteil aller Eichborn-Veröffentlichungen. So also sieht es aus, wenn Verlage nurmehr offiziell am Leben sind, während ihnen hinter den Kulissen womöglich längst der Garaus gemacht werden soll. Was uns zu dem Ratschlag führt:

Lesen Sie gut!
Ihre Redaktion

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April 9th, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 47, April 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

wir hoffen sehr, dass Sie uns die ausnahmsweise und gefühlt ohnehin sehr gering fügige Verspätung des KLAPPENTEXT verzeihen können. Und ebenso hoffen wir, dass Sie viele glückbringende Überraschungen in Ihren Osternestern gefunden haben. Alles, was es außerdem zu einem schönen Leben braucht, halten wie immer wir für Sie bereit: Literatur, Literatur, Literatur und nochmal Literatur. Deshalb wollen wir Sie an dieser Stelle auch gar nicht weiter aufhalten, sondern nicht mehr als das Übliche sagen, nämlich:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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März 1st, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 46, März 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

wir wollen gar nicht drumherum reden: Dieser KLAPPENTEXT weist einige Lücken auf, weil einfach nicht genug Platz war, um alle Termine des Krimifestivals hier unterzubringen, und viele davon – bevorzugt freilich jene, die in der Pathologie, im Polizeirevier oder ähnlich morbiden Orten stattfinden – ohnehin bereits ausverkauft sein werden, wenn Sie diesen KLAPPENTEXT in Händen halten. Ausdrücklich möchten wir deshalb auf die Website des Krimifestivals verweisen, wo die ganzen Schandtaten in aller grauenhaften Vollständigkeit versammelt sind: www.krimifestival-muenchen.de.
Wer sich dagegen für die Wirklichkeit der Literatur statt für Fiktionen von Mord und Totschlag interessiert, der ist, wie immer, auf www.literatur-muenchen.de am besten aufgehoben. Wir haben die Website vor kurzem ein wenig umgebaut und hoffen, dass Sie nun noch übersichtlicher ist. Danken – in Form einer Rezension und eines Interviews – wollen wir an dieser Stelle der Jury des Adelbert-von-Chamisso-Preises, die uns in diesem Jahr zwei besondere Entdeckungen beschert hat, nämlich Ilir Ferra und Akos Doma (siehe Seiten 2, 3 und 4). Dass Michael Stavaric, den der KLAPPENTEXT schon desöfteren in den Himmel gehoben hat, diesen Preis längst verdient hatte, ist ja eh keine Frage. Lesen Sie also Stavaric, lesen Sie aber auch Ferra und Doma, und vor allem:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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Januar 30th, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 45, Februar 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

falls Sie es noch nicht wussten: Der Fasching steht schon wieder vor der Tür. Nur leider, leider hat der – obwohl die Maskeraden eigentlich das Zeug dazu hätten – nurmehr so wenig mit Literatur zu tun, dass wir darüber kein weiteres Wort verlieren wollen, sondern Ihnen die Lektüre von Erich Mühsams Erinnerungen an einen Münchner Fasching, der lange, lange her ist, empfehlen. Umd die finden Sie selbstredend in diesem KLAPPENTEXT.
Und statt der zeitgenössischen Version des Münchner Faschings raten wir Ihnen – aber das wird Sie kaum überraschen – zu dem Allheilmittel namens Literatur, egal ob die von Maskeraden oder anderen Dinge handelt. Und an diesem merkwürdigen Tag, den der Kalender nur alle vier Jahre enthält, treffen wir uns dann im Ampere im Muffatwerk: Am 29. Februar beginnt nämlich die 12. Ausgabe des WORTSPIELE-Festivals. Bis dahin:

Lesen Sie gut!
wünscht sich und Ihnen Ihre Redaktion

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Dezember 29th, 2011 by katrin

KLAPPENTEXT No. 44, Januar 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

und wieder ist ein Jahr vorbei – und immer noch gibt es Verlage, Buchhandlungen, Bücher, aber kein allzu großes Interesse am Ebook. Weil aber auch wir nicht umhin können, uns so unsere Gedanken über die Zukunft des Buchmarkts zu machen, lassen wir sie gerne daran teilhaben, indem wir drei mögliche Trends – Analog plus Digital, Crowdfunding, Besinnung aufs Sortiment – anhand konkreter und aktueller Beispiele vorstellen. Was davon uns wirklich im kommenden Jahr erwartet, wissen wir freilich nicht. Und verbleiben deshalb mit dem üblichen Gruß:

Lesen Sie gut!
Wünscht Ihre Redaktion

P.S.: Besser als Fernsehen ist Lesen allemal, wie Ihnen der Artikel über Steven Uhlys Auftritt in der ZDF-Sendung „Aspekte“ und überhaupt den ganzen ZDF-Literaturschmarrn hoffentlich ein weiteres Mal beweisen kann.

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November 30th, 2011 by katrin

KLAPPENTEXT No. 43, Dezember 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind, verzeihen Sie uns, ein wenig geschafft, nachdem wir die vergangenen Tage auf dem Literaturfest verbracht haben. Jeden Tag ab 16 Uhr und bis in den späten Abend hinein nichts anderes als Literatur – das kostet dann doch einiges an Nerven, Schlaf und manchmal sogar Überwindung. Einen über 8000 Zeichen langen Text über das Literaturfest – in dem dennoch höchstens ein Zehntel unserer Eindrücke enthalten ist – ist uns trotzdem gerade noch gelungen. Dieses Editorial dagegen will uns nun nicht mehr so leicht von der Hand gehen, weshalb wir einfach sagen: See you next year, hopefully with a little more womanpower and a little less talks about typisch Deutsches. Und wie immer verbleiben wir mit unserem üblichen Wunsch:

Lesen Sie gut!
Ihre Redaktion

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November 1st, 2011 by katrin

KLAPPENTEXT No. 42, November 2011

Verehrte Leserinnen und Leser,

wir müssen Sie an dieser Stelle um Entschuldigung bitten, denn ein Editorial wird dieser Text hier, von dem Sie vermutlich einen Einstieg in den Münchner literarischen November erwarten, kaum mehr werden, auch wenn die Überschrift das dennoch behauptet. Und das liegt daran, dass uns schlichtweg die Worte fehlen für diese Fülle an Veranstaltungen, die Ihnen in diesem Monat geboten wird. Am besten wär´s wohl, Sie setzen sich hin, um die folgenden Nachrichten mit Fassung aufzunehmen: Im November werden Sie vermutlich mehr Literatur verpassen als erleben, schließlich können nicht einmal Sie auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Stattdessen empfehlen wir, schlicht wie immer: Lesen Sie gut!

Es grüßt dennoch editorialisch:
Ihre Redaktion

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Oktober 2nd, 2011 by katrin

KLAPPENTEXT No. 41, Oktober 2011

Verehrte Leserinnen und Leser,

Essen und Lesen sind zwei herrliche Dinge – solange man sie nicht gleichzeitig tut, sondern jedem seine eigene verdiente Aufmerksamkeit zukommen lässt. Warum es manche Literatur nur noch unter die Leute schafft, wenn man sie mit Häppchen oder gar einem Mehr-Gänge-Menü garniert, haben wir noch nie begriffen. Der Trend ist allerdings unübersehbar: Die Krimi-Autorin Rita Falk integriert das Gemampfe immer irgendwie in die Titel ihrer Bücher und eroberte also mit den Romanen – in order of appearance – „Winterkartoffelknödel“, „Dampfnudelblues“ und „Schweinskopf al dente“ die Bestsellerlisten. Der Literaturkritiker Denis Scheck urteilte: „Platz da für das gesunde Volksempfinden im Regionalkrimi: Der Ich-Erzähler von Rita Falks Debüt ist eine Mischung aus Dorfdepp und Dorfpolizist, der aus München in seinen niederbayrischen Heimatort versetzt wurde, weil er einem Kollegen dabei half, einen Pädophilen zu kastrieren. ‚Jeder Krimiautor würd´ sich nach so einem Stoff die Finger lecken‘, lässt Rita Falk ihren heimattümelnden Ermittler sagen. Da möchte ich widersprechen: Nein, nicht jeder Krimiautor – nur solche, die sich mit primitiver Bildzeitungs-Demagogik den Beifall von der Straße sichern wollen.“
Und auch uns ereilten in diesem Monat mal wieder heftige Zweifel an der Möglichkeit einer sinnvollen Verbindung von Lesen und Essen, als wir lesen mussten, wie die LitNightShow ihr nächstes Programm vorstellt (siehe Letzte Seite). Insofern verbleiben wir auch diesmal mit dem üblichen Gruß:

Lesen Sie gut!
Aber lassen Sie dann bitte das Essen außen vor
wünscht sich ihre Redaktion

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August 31st, 2011 by katrin

KLAPPENTEXT No. 40. September 2011

Anstatt eines Editorials

ANSTATT der „Podiumsdiskussion“ zum Thema „Wie der islamische Terror unseren Wohlstand sprengt“ beizuwohnen, um einem Wirtschaftsjournalisten und einem Unternehmensberater dabei zuzuhören, wie sie aus Sorge um ihre Eigentumswohnung und ihren Drittwagen mal schnell Islam und Islamismus gleichsetzen, sollten Sie an diesem 12. September lieber denjenigen zuhören, die sich wirklich Gedanken machen. Inigo Bocken, Daniel Jaakov Kühn und Jessica Ricco zum Beispiel, die nicht im Literaturhaus, sondern bei Speak & Spin zu Gast sind. Oder zuhause bleiben und Thomas Lehrs Roman „Fata Morgana“ lesen.
ANSTATT zu der „Schoßgebete“-Lesung von Charlotte Roche zu gehen, um endlich mal wieder die eigene Nicht-Prüderie auszustellen, sollten Sie an diesem 16. September lieber etwas tun, das wirklich mit der Realität zu tun hat. Zum Beispiel den Parkplatz vor dem Lesecafé Kunst- und Textwerk literarisch besetzen.
ANSTATT immer nur im Urlaub die fremden Länder zu genießen, lesend aber allein die deutschen Dichterinnen und Dichter im Blick zu haben, dürfen Sie sich in diesem und den kommenden Monaten durchaus einmal die Verse anderer Sprachen zu Gemüte führen. Zum Beispiel beim „Nachsommer der Dichter“ am 13. September oder bei den galicischen Literaturtagen, die am 8. September beginnen und noch bis in den Oktober fortdauern.
ANSTATT weiter über Sarrazin nachzudenken, gehen Sie lieber sofort los, um sich Navid Kermanis neuen Roman „Dein Name“ zuzulegen. Denn etwas Besseres hat dieser Autor noch nie geschrieben, und überhaupt bekommt man solch ein wahnsinniges Werk selten in die Hände.
ANSTATT bei Hugendubel kaufen Sie Ihre Bücher in diesem Monat bitte bei Max & Milian. Warum? Das erfahren Sie auf der Letzten Seite.
ANSTATT uns eine andere Grußformel auszudenken, bedienen wir uns weiterhin unseres fröhlichen Ausrufs:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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