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DAS LITERATURPORTAL FÜR MÜNCHEN

KLAPPENTEXT No. 36, Mai 2011

Posted on | April 30, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

hm. Ach. Ja nun. Pfff. So geht das Anfangen schon einmal nicht. Vielleicht so: Am Anfang war das Wort – ja, das klingt gut und für unsere KLAPPENTEXT-Zwecke ziemlich passend. Aber es geht natürlich auch anders. Nie jedoch ist der Beginn eines Textes bedeutungslos, selbst wenn er scheinbar sinnlose Dinge tut (so wie dieser Text hier). Was wir Ihnen deshalb besonders ans Herz legen wollen in diesem und den folgenden Monaten ist die Reihe „Anfangen! – Montagsreden über das Schreiben“, zu der die Forschergruppe „Anfänge (in) der Moderne“ der LMU verschiedene Autoren einlädt, um laut übers Anfangen nachzudenken. Den Anfang macht am vorletzten Tag des Monats Mai der schottische Lyriker und Romancier John Burnside, im Juni und Juli folgen Aris Fioretos, Ilma Rakusa und Sibylle Lewitscharoff. Und wir machen dann mal Schluss für heute – allerdings mit unserer üblichen Floskel:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 35, April 2011: Localize it!

Posted on | März 29, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

für die Bürger der so genannten Ersten Welt scheinen Waren und Informationen zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar zu sein, der digitalen Globalisierung und Kommerzialisierung sei Dank (oder eben nicht). Also sehen wir zu, wie weit entfernt für Demokratie oder einfach nur ums Überleben gekämpft wird, fiebern minütlich mit, als verfolgten wir ein Fußballspiel. Und wünschen uns zugleich, dass die Welt mal wieder ein wenig kleiner, ein wenig übersichtlicher, ein wenig beschränkter wäre, damit wir sie überhaupt noch handhaben können.
In der Literatur macht sich eine solche Rückbesinnung aufs Lokale und aufs Exklusive bereits bemerkbar: Nichts verkauft sich momentan so gut wie Lokal-Krimis, im Literaturhaus startet in diesem Monat eine neue Reihe namens „Münchner Mix“, und seit Ende März gibt es das Magazin MUH zu kaufen, das sich „bayerischen Aspekten“ widmen will. Außerdem erschienen ist das zweite Buch der Edition 5 plus, das von keiner Geringeren als Iris Berben in diesem Monat in der Buchhandlung Lehmkuhl vorgestellt wird. Lehmkuhl ist eine von fünf deutschen Buchhandlungen, die zusammen die Edition 5 plus herausgeben: Bücher, die es ausschließlich in diesen fünf Buchhandlungen zu kaufen gibt. Eine künstlich erzeugte Kostbarkeit? Mag sein. Aber vielleicht die richtige Idee, um in Zeiten von Ebook und Online-Händlern auch weiterhin zu bestehen. Support your local dealer! wünschen wir also. Und wie immer:

Lesen Sie gut!
Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 34, März 2011

Posted on | März 1, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

die Mörder sind wieder in der Stadt, wenn auch nur in Buchstabenform. Wenn Sie allerdings in diesem Klappentext nicht das gesamte Programm des Krimifestivals finden, dann wundern Sie sich bitte nicht: Es gibt im März tatsächlich vielmehr Tote in München, als hier aufgeführt sind, nur waren deren Veranstaltungen zum Redaktionsschluss bereits ausverkauft. Nein, darüber müssen Sie jetzt nicht traurig sein, denn schließlich sind wir das auch nicht. Nicht nur, weil wir das ewige Versprechen auf Aufklärung, das sich ein ums andere Mal als Punktpunktpunkt äußert, gerade nicht mehr sehen können. Sondern weil uns die Lebenden ohnehin lieber sind, sei´s in der Wirklichkeit, sei´s auf Papier. Und deshalb freuen wir uns besonders, dass schon wieder März ist und also schon wieder die „Wortspiele“ stattfinden, um uns eine ganze Reihe junger Autoren mit mal mehr, mal weniger großer Zukunft vorzustellen. Außerdem wird die Biene Maja 100 Jahre alt, zieht der Punk in Worten und Tönen ins Muffatcafé ein und ist Schamrock, der Salon der Dichterinnen, mit gleich zwei Veranstaltungen in diesem Monat vertreten. Kein Grund zur Traurigkeit also, sondern viele, viele Gründe zur Freude! Dazu gehört übrigens auch Münchens jüngste Literaturzeitschrift „Das Prinzip der sparsamsten Erklärung“, die wir Ihnen in dieser Ausgabe vorstellen. Bleibt uns nur noch zu sagen:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 33, Februar 2011

Posted on | Januar 30, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

an dieser Stelle können wir Sie beruhigen: Der Frühling naht, da brauchen Sie sich wirklich keine Sorgen mehr zu machen. Die literarischen Frühlingsgefühle haben uns ohnehin schon jetzt übermannt, dazu genügte bereits ein Blick in das Literaturprogramm des kommenden Monats. Sie schauen fragend? Na dann hören Sie aber mal gut zu: Im Februar lesen in München unter anderem Nino Haratischwili, Björn Bicker, (gleich zweimal) Steven Uhly, Thomas Lehr, Klaus Böldl, Heinz Strunk, Georg Klein, Moritz von Uslar und Max Scharnigg – um nur einige der viel versprechenden Namen zu nennen. Sagen Sie also am besten frühzeitig, also jetzt sofort, alle anderen Termine oder gar Urlaube ab, denn schöner als in München wird es in diesem Februar eh nirgendwo sein. Na los, auf was warten Sie denn noch? Wir haben jedenfalls nichts mehr zu sagen. Außer natürlich:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT Sondernummer zu
“Wahr oder wirklich?” am 4. Februar

Posted on | Januar 21, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

es gibt Schriftsteller, die tun am liebsten so, als hätte die Wirklichkeit ihnen die Hand geführt, als flösse die Welt ganz umstandslos und unversehrt in ihre Sätze. Und dabei denken sie kein einziges Mal darüber nach, dass die Literatur die Welt zwar abbilden kann, aber eben nur auf ihre ganz eigene Weise: in Form von Buchstaben. Und die haben mit der Realität nun einmal auffällig wenig zu tun. Worte geben Dingen Namen, aber das war´s dann auch schon. Die Büchner-Preisträgerin Brigitte Kronauer schrieb darüber einst den wunderbaren Satz: „Was die Begriffe erbrechen, ist ein Stück Realität, aber von Verdauungssäften durchsetzt.“ Nur sind sich dessen offenbar nicht allzu viele Autoren bewusst.
Andrea Maria Dusl, Björn Bicker, Steven Uhly und Georg Klein sind da anders, sonst wären sie am 4. Februar nicht dabei, wenn die Frage nach Wahrheit und Wirklichkeit in der Literatur gestellt werden soll. Die Zeichnerin, Regisseurin und Autorin Andrea Maria Dusl hat 2010 einen Roman veröffentlicht, in dem das Bewusstsein eines Fernsehjournalisten plötzlich verrücktspielt, indem es ihn mit Erinnerungen einer fremden Frau versorgt. Björn Bicker wiederum kommt um die Frage nach der Wirklichkeit gar nicht herum, denn in ihr ankern all seine Texte, die er aus Interviews und Recherchen entwickelt. Auch Steven Uhly denkt in seinem Debütroman über den Zusammenhang von Wahrheit und Erzählung nach: Sein Ich-Erzähler erfährt immer groteskere Geschichten über seine Familie – und ihm selbst darf man ohnehin nicht trauen. Georg Klein schließlich kippt die bekannte Wirklichkeit am liebsten in ihr Gegenteil, ins Unheimliche, das umso mehr ängstigt, je vertrauter es scheint.
Bleibt uns nur noch zu sagen: Wir sehen uns am 4. Februar und sagen bis dahin (wie immer):

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 32, Januar 2011

Posted on | Januar 2, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

nun aber Schluss mit der Eile, denn das Jahr 2011 scheint nach unserer ersten Erkenntnis eher behäbig zu beginnen – weshalb Sie diesmal einen eher dünnen Klappentext in den Händen halten. Doch trauern Sie nicht zu früh! Denn ab Mitte Januar wird sich eine weitere Ausgabe Klappentext materialisieren – und zwar ohne, dass Sie diese zuvor ausdrucken müssen. Dann finden Sie nämlich an ausgewählten Orten in München, zum Beispiel in den Stadtbibliotheken, eine – tataa! – gedruckte Sondernummer des Klappentext. Und das kommt so: Am 4. Februar 2011 findet in der Black Box im Gasteig eine Lesenacht statt – bei der wir unsere Finger im Spiel hatten. Mehr wollen wir an dieser Stelle auch noch gar nicht verraten, außer natürlich: Freuen Sie sich schon mal drauf! Und bis dahin:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No.31, Dezember 2010

Posted on | November 30, 2010 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

bereits in der vorherigen Ausgabe hatten wir ja fast nebenbei darauf hingewiesen, wie lange es den KLAPPENTEXT nun schon gibt. Aus diesem Gewicht der Tradition wollen wir nun freilich Kapital schlagen, und zwar – ausnahmsweise! – ganz und gar kein metaphorisches. Auch wenn das Wort, das Sie nun gleich hören werden, vielleicht für Sie so klingen mag. Was wir nämlich eigentlich hier verkünden wollen: Den KLAPPENTEXT kann man ab sofort flattrn. Nein, da fehlt kein „e“, das nennt man tatsächlich so. Der Begriff „flattr“ ist ein Zusammenschnitt aus dem Wort „Flatrate“ und dem englischen Wort für schmeicheln, „to flatter“. Und er bedeutet kurz gesagt dies: Man meldet sich auf der flattr-Website an, bestimmt einen gewissen Betrag, den man pro Monat für Online-Publikationen ausgeben möchte, und kann diese Online-Publikationen – sofern sie ebenfalls bei flattr teilnehmen, und das tun mittlerweile schon ziemlich viele – dann belohnen, indem man auf deren Seite geht und dort auf den flattr-Button klickt. Am Ende des Monats wird die von Ihnen vereinbarte Summe zwischen allen von Ihnen „geflattrten“ Publikation aufgeteilt. So versuchen kostenlose Angebote im Netz, vielleicht doch noch ein bisschen kapitale Dankbarkeit für ihr Engagement zu erlangen. Dazu drängen wollen wir Sie jedoch auf keinen Fall: Ein Klappentext-Abo ist und bleibt auch weiterhin kostenlos, so viel ist sicher! Und dennoch wünscht Ihnen die Redaktion diesmal: Flattrn Sie gut!

Sowie, natürlich nicht zu vergessen:
Frohe Weihnachten!

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KLAPPENTEXT No. 30, November 2010

Posted on | November 1, 2010 | Kommentare deaktiviert

cover 11-2010[Achtung: Die Veranstaltungen, die laut PDF am 1. November stattfinden, finden tatsächlich am 2. November statt. Wir bitten um Verständnis für diesen Fehler.]

Verehrte Leserinnen und Leser,
dies ist die 30. Ausgabe des Klappentext. Seit nunmehr zweieinhalb Jahren werden jeden Monat alle wichtigen literarischen Termine eigenhändig erst auf der Website eingetragen und danach für das PDF-Blatt in Form gebracht. Man darf also sagen: Der Klappentext kennt seine literarischen Pappenheimer mittlerweile ziemlich gut. Viel Arbeit macht erwartungsgemäß ein jedes Mal das Programm des Literaturhauses, denn dort gehen die Autoren gleichsam täglich ein und aus, an manchen Tagen sogar mehrmals. Und bei vielen dieser Termine tat es einem furchtbar leid, dass man nicht dabei sein konnte! Allein, in den vergangenen Wochen waren da gleich zwei, anlässlich derer wir uns später glücklich schützten, sie nicht erlebt zu haben. Weiterlesen … (PDF)

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KLAPPENTEXT No. 29, Oktober 2010

Posted on | September 30, 2010 | Kommentare deaktiviert

okt2010 coverVerehrte Leserinnen und Leser,

mehr als das Wörtchen “puh”, und zwar am besten mit ein paar Dutzend Ausrufezeichen hintendran, fällt uns im Moment leider gar nicht ein. Denn schon wieder muss ein Komparativ herhalten: Ein literarischerer Monat als dieser Oktober scheint uns bislang, wir schwören, fast noch nie untergekommen zu sein. Und dabei sollte das doch erst im kommenden November der Fall sein, wenn das Münchner Literaturfest zum ersten Mal stattfindet, um unsere Stadt endlich auch in den Reigen derjenigen Städte aufzunehmen, die einem sofort auf der Zunge liegen, wenn man die Gegenwart der Literatur im Blick haben will. Bislang, so viel dürfen wir verraten, stehen die Chance dafür ziemlich gut: Eine solche Prominenz gab sich in München wohl noch nie die Klinke in die Hand. Und wir meinen hier freilich literarische Prominenz und eben nicht die Daniela Katzenbergers (die bestimmt auch bald ein Buch schreibt) und Tommy Jauds, die mit Literatur schlichtweg nix zu tun haben (was nicht schlimm ist, aber uns eben nicht interessiert).
Doch wie gesagt: Nun ist ohnehin erst einmal der Oktober dran, und da gibt´s wirklich genug zu tun. Aber:

Lesen und sehen Sie doch selbst!
empfiehlt Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 28, August 2010

Posted on | August 1, 2010 | Kommentare deaktiviert

cover august 2010Verehrte Leserinnen und Leser,

die Stadt glänzt, selbst das Papier beginnt zu schwitzen und die Kleider werden wieder durchsichtiger. Das ist schön, klar, aber literarisch beginnt nun die staade Zeit, wie Sie an unserem ziemlich schmalen Terminkalender unschwer erkennen können. Damit Sie aber hier nicht lauter leere Seiten in Händen halten, machen wir Ihnen Lust auf mehr – auf das nächste Buch nämlich, welches auch immer das sein wird. Denn Sie leiden, das nehmen wir zumindest an, sicher genauso arg wie wir unter dieser wunderbaren Krankheit namens Lesesucht, über die sich Beate Tröger in dieser Ausgabe Gedanken macht. Gefährlich ist diese Krankheit nicht, das wissen wir ja alle, deshalb: Entziehen Sie sich dem Entzug und lesen Sie gut!

wünscht Ihre Redaktion

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