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DAS LITERATURPORTAL FÜR MÜNCHEN

Archive for the ‘Lit-Tipps: Bücher, Radio, TV & mehr’ Category

Juni 30th, 2008 by sabina

Franz Kafka

Am 3. Juli wäre Franz Kafka 125 Jahre alt geworden. Geboren 1883 in Prag, damals noch zu Österreich-Ungarn gehörend, als ältestes Kind einer deutsch-jüdischen Fabrikantenfamilie, lebt er bis zu seinem 31. Lebensjahr mit seinen Eltern. In dem bürgerlichen Milieu, in dem Kafka aufwächst, ist es üblich, dass Kinder, Söhne wie Töchter, erst dann eine eigene Wohnung beziehen, wenn sie heiraten. Kommt es zu keiner Heirat, muss ein unverdächtiger Anlass gefunden werden, um die räumliche Trennung doch zu ermöglichen. Der unverdächtige Anlass lässt auf sich warten, und so lebt Kafka mit seinen Eltern und den drei jüngeren Schwestern zusammen in der gemeinsamen Prager Wohnung, Niklasstraße 36, vierter Stock in einem Durchgangszimmer. In einem Brief an seinen Freund Max Brod vom 15. Dezember 1910 schreibt er: “Wenn links der Frühstückslärm aufhört, fängt rechts der Mittagslärm an, Türen werden jetzt überall aufgemacht, wie wenn die Wände aufgebrochen würden.”

Franz Kafka führt ein, wie er es ausdrückte, zweigeteiltes Leben. Täglich, von Montag bis Samstag, arbeitet er halbtags in der Arbeiter-Unfall-Versicherungsanstalt für das Königreich Böhmen, danach geht er nach Hause, schläft ein paar Stunden, um dann, wenn der Rest der Familie sich nach dem Abendessen zurückzieht, an seinen Texten zu arbeiten. Kafka beharrt darauf, dass sein Beruf und das Schreiben unvereinbar sind und er verloren ist, wenn er sich nicht vom Büro befreien kann.

Dabei ist er selbst sein strengster Zensor. An Max Brod schreibt er: “Ich kann nicht schreiben; ich habe keine Zeile gemacht, die ich anerkenne, dagegen habe ich alles weggestrichen, was ich nach Paris – es war nicht viel – geschrieben habe. Mein ganzer Körper warnt mich vor jedem Wort, jedes Wort, ehe es sich von mir niederschreiben lässt, schaut sich zuerst nach allen Seiten um; Sätze zerbrechen mir förmlich, ich sehe ihr Inneres und muss dann aber rasch aufhören” (Brief vom 15. Dezember 1910).

Max Brod machte ihm dem Vorschlag, die ersten Einfälle zunächst stehen zu lassen, um nach einer Weile vielleicht doch etwas daran zu finden, worauf er aufbauen kann. Franz Kafka meint dazu nur: “Für dich passt das, für mich nicht. Das hieße, diesen falschen Gefühlen die Oberhand zu geben.”
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Juni 30th, 2008 by katrin

Daniil Charms: Erstens und Zweitens

“Erstens sang ich ein Lied und ging los” – so beginnt eine Reise, der sich – zweitens, drittens, viertens und so weiter – noch Petja sowie der kleinste Mann der Welt und “der Lange” anschließen. Die vier Wanderer treffen auf einen Esel, müssen einen See überwinden, reiten auf Elefanten, Pferden und Hündchen, “aber wo wir ankamen und was für Abenteuer wir noch erlebten, das erzählen wir euch ein andermal.” Die Illustrationen dieser schlicht schrägen Geschichte sind etwas ganz Besonderes, da sie aus der Zusammenarbeit der Graphikerin Sabine Comes mit einer Schulklasse entstanden.

Daniil Charms: “Erstens und Zweitens”, Arco Verlag, 11 Euro

Juni 30th, 2008 by sabina

Tilman Rammstedt erhält Ingeborg-Bachmann-Preis

Der in Berlin lebende Autor Tilman Rammstedt hat den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt gewonnen. Der 1975 in Bielefeld geborene Autor erhielt am Samstagabend die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung für einen Auszug aus seiner Familiengeschichte “Der Kaiser von China”. Darin beschreibt er eine problematische Beziehung zu seinem Großvater. Die Jury lobte den Text als hochkomisch wie traurig und brillant.

Bei dem Wettbewerb lesen jedes Jahr bisher noch unbekanntere Autoren aus unveröffentlichten Prosatexten, über die dann öffentlich diskutiert wird. Am Samstagabend brauchte es mehrere Abstimmungen der Jury, bis Rammstedt als Preisträger feststand.

Neben dem Hauptpreis wurden im ORF-Theater noch vier weitere Auszeichnungen vergeben. Markus Orths erhielt den mit 10 000 Euro dotierten Telekom Austria Preis, Patrick Findeis gewann den mit 7500 Euro dotierten 3sat-Preis und Clemens J. Setz wurde mit dem Ernst-Willner-Preis im Wert von 7000 Euro ausgezeichnet. Beim Publikumspreis für 6000 Euro, den alle Zuhörer der Lesungen in einer Internetabstimmung vergeben konnten, überzeugte Rammstedt erneut.

Unter den 14 Teilnehmern waren elf Deutsche, zwei Autoren kamen aus Österreich und einer aus der Schweiz. Sechs der Teilnehmer waren Frauen, sie gingen alle leer aus. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde der Wettbewerb 2008 deutlich gestrafft, die Lesungen und Diskussionen zogen sich nur über zwei Tage.

Juni 26th, 2008 by sabina

Bachmann-Wettbewerb beginnt

Zum 32. Mal beginnt heute im österreichischen Klagenfurt der Wettbewerb um den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis. Der aus Bulgarien stammende Autor Ilija Trojanow wird den deutschsprachigen Wettbewerb mit der Klagenfurter Rede zur Literatur eröffnen. In diesem Jahr ist das literarische Rennen um die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung deutlich kürzer als in den Vorjahren, der Preisträger soll nach nur zwei Tagen mit Lesungen bereits am Samstagabend feststehen. Von den 14 Autoren stammen elf aus der Bundesrepublik, zwei aus Österreich und einer aus der Schweiz.

Juni 15th, 2008 by sabina

Judith Kerr wird 85

Am 14. Juni 2008 feiert Judith Kerr ihren 85. Geburtstag. Die gebürtige Berlinerin lebt heute in London. 1933 floh sie mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten über die Schweiz nach Frankreich und von Frankreich nach England.

Bekannt wurde sie mit dem 1971 veröffentlichten Roman “Als Hitler das rosa Kaninchen stahl”. In diesem wie auch in den darauf folgenden Romanen “Warten bis der Frieden kommt” (1975) und “Eine Art Familientreffen” (1979) verarbeitete die deutsch-jüdische Autorin ihre Erfahrungen als Flüchtling. 1974 erhielt sie für “Als Hitler das rosa Kaninchen stahl” den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Doch außer diesen drei Romanen veröffentlichte Judith Kerr etliche weitere Erzählungen, die nicht alle in Deutschland veröffentlicht wurden. Sie arbeitete als Redakteurin und Lektorin für den Sender BBC in London, gleichzeitig schrieb und illustrierte sie zahlreiche Kinderbücher, so auch ihre Geschichten über den Kater Mog, die im deutschsprachigen Raum weit über eine halbe Million Mal verkauft wurden.

Wer mehr über Judith Kerr wissen möchte, kann ein Interview mit der Autorin in der SZ lesen.

Juni 15th, 2008 by sabina

Cornelia Funke erhält Roswitha-Preis

Cornelia Funke erhält den Roswitha-Literaturpreis 2008 der Stadt Bad Gandersheim. Die 1958 in Dorsten geborene Schriftstellerin sei eine der international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinderbuchautorinnen und eine genuine Geschichtenerzählerin, heißt es in der Würdigung der Stadt. Ihre Bücher richteten sich an Jung und Alt.

Funke, die seit einigen Jahren in Los Angeles lebt, steht aktuell auf Platz eins der beliebtesten Autorinnen, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels jedes Jahr bei einer Umfrage unter Schülern ermittelt.

Bekannt wurde sie einem größeren Publikum besonders durch die fantastischen Romane “Drachenreiter” und “Herr der Diebe” sowie die “Tintenherz-Trilogie”. Die deutsche Gesamtauflage ihrer verkauften Bücher liegt bei über 6,5 Millionen Exemplaren. Allein die Zahl der verkauften Bände der “Wilden-Hühner” liegt inzwischen bei über 2,5 Millionen Exemplaren. Funkes Bücher, die mit großem Erfolg verfilmt wurden, sind bisher in fast 50 Länder verkauft worden.

Der mit 5500 Euro dotierte Roswitha-Preis ist der älteste und bedeutendste Literaturpreis Deutschlands, der nur an Frauen vergeben wird. Er erinnert an die Dichterin Roswitha, die im 10. Jahrhundert in Bad Gandersheim lebte. Ein Termin für die Preisübergabe an Funke steht noch nicht fest.

Juni 10th, 2008 by katrin

Kirsten Fuchs: “Heile, heile”

Ein immer wieder gern gewählter Einstieg in eine Buchbesprechung ist die Kritik des Klappentextes. Auf dass das Buch – und ganz nebenbei auch die Rezension – umso heller leuchte vor diesem derart düstren Hintergrund. Weswegen das hier nun ebenfalls versucht werden soll. Also los: “Rebekka ist in einer Orientierungsphase”, heißt es im Klappentext des Romans “Heile, heile” von Kirsten Fuchs. Und weiter: “Die junge Reisverkehrsfrau knabbert an der Trennung von Adrian.”

Klingt das reizvoll? Will man darüber etwas lesen? Natürlich nicht. Sollte man aber. Weil sich hinter den lauen Fakten von der Anfangdreißigerin mit Liebeskummer ein herzhaftes Stückchen Literatur verbirgt, das von keiner inhaltlichen Nacherzählung, in der neben Rebekka und Adrian noch die Selbsthilfegruppe “Männerentzug”, ein Klingelschild vom Flohmarkt, “Das errätst du nie!”-Johanna und die todkranke Jette vorkämen, nur annähernd erfasst werden kann.

Wer den Erstling von Kirsten Fuchs, “Die Titanic und Herr Berg”, gelesen hat, der weiß bereits, wie sich “Heile, heile” anhört: ganz genauso. Genauso hemmunglos verspielt und gezwirbelt, genauso albern und zärtlich, genauso die Wahrheit in ein paar Verquertheiten auf den Punkt bringend (der Klappentext nennt das übrigens “humorvoll” und “manschettenlos”). Dass Kirsten Fuchs im selben Tonfall erst von Sex und Sozialhilfe und nun von Freundschaft und Abschiednehmen erzählt, mag man als literarischen Mangel erachten, um “Heile, heile” als Sitcom in Buchform abzutun. Völlig falsch: Dieser Roman ist alles andere als hysterisches oder gar harmloses Mädchen-Geplimper, da Fuchs mit ihrem Drehen und Wenden und Stapeln und Schachteln von Dingen, Worten und Sätzen das Tragische und das Komische wunderbar zusammen denkt und dadurch gründlich verunsichert. Jette zum Beispiel: “Jette hatte die dritte Chemo, ein künstliches Zwerchfell, nur eine Niere, seit diesem Sommer nur noch eine halbe Lunge, noch so viel vor, ein Kind, einen Mann, Sommersprossen, schöne weiße Fingernägel, einen tollen Humor, einen gutartigen. Und immer wieder Tumore.”
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Juni 6th, 2008 by sabina

Düsseldorfer Literaturpreis für Ulrich Peltzer

Für seinen Roman “Teil der Lösung” erhält der Berliner Schriftsteller Ulrich Peltzer den Literaturpreis “d.lit”. Die von der Stadtsparkasse Düsseldorf vergebene und mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung soll am 9. Juni verliehen werden. Der aus Krefeld stammende Autor habe laut Jury ein “polyphones Großstadt- Movie” aus hochaktueller Zeitdiagnose, Politthriller und Liebesgeschichte geschrieben. Thema von Peltzers jüngstem Buch ist die Kameraüberwachung im öffentlichen Raum. Der bereits mehrfach ausgezeichnete Autor ist der siebte Träger des “d.lit”.

Hier gehts zu einem Video…

Juni 4th, 2008 by sabina

Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis verliehen

Der australische Schriftsteller Michael Gerard Bauer ist am Montag in Mainz mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet worden. Der Autor erhielt den mit 5000 Euro dotierten Preis für sein Erstlingswerk “Running Man”, laut Jury “ein bewegendes Buch über den manchmal schwierigen Weg, ein freier Mensch zu werden”. Für die Übersetzung des Werkes erhielt Birgitt Kollmann einen Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro. Die Auszeichnung wurde zum 19. Mal vergeben.

Mai 30th, 2008 by katrin

KLAPPENTEXT-Online-Extra: “BUCH HEUTE – Radio für Leser” von Jakob Schiefer

Die zehnminütige Talksendung informiert über das Neueste aus der Wunderwelt der Literatur. Moderator Jakob Schiefer lädt Starautoren, Verleger und Agenten ein und diskutiert mit ihnen über umwerfende Neuerscheinungen und markerschütternde Marktdaten. Aber auch Pannen und peinliche Irrtümer, sonst gerne verschwiegen, kommen hier wahrheitsgetreu zur Sprache. Sehen Sie mit uns hinter die Kulissen einer Branche, die sich nicht zwischen Buchdeckeln verstecken muss!

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Folge 1: Durchschnittsroman
Mit einem gigantischen Neuerscheinungs-Projekt stellt die Buchindustrie wieder einmal ihren Ideenreichtum unter Beweis. Wollen Leser, Autoren und Verleger im Grunde nicht alle dasselbe?
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Folge 2: Schöne Stimmen
Zu Gast im Studio ist Anna-Maria Sterkowski-Bahlsen. Die Hörbuchpäpstin beschreibt ihren Umgang mit CDs und Texten und gibt Tips, wie man Sprecher werden kann.
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Folge 3: Bewerbung mit Erfolg
Junge, unbekannte Schriftsteller haben es nicht leicht, einen Verlag zu finden. Die Literaturagentur Plus-Puls und ihre unkonventionellen Methoden.
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Folge 4: Lesen oder spielen?
Womit sollen Jugendliche sich in ihrer Freizeit beschäftigen? Ein Streitgespräch zwischen einem Jugendbuchautor und dem Chef eines Computerspielkonzerns.
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Folge 5: Literaturkritiker
Hans-Jörg Armbruster ist auch privat ein leidenschaftlicher Textkonsument. Der Altmeister der Buchrezension spricht erstmals über seine Freizeit und beantwortet Hörerfragen.
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Folge 6: Buchmesse live!
Das literarische Großereignis in Frankfurt übertrifft diesmal alle bisherigen Rekorde … Ein akustischer Rundgang mit dem Chefintendanten Dr. Klaus Rohlitsch zeigt, welch immenser technischer Aufwand hinter der Inszenierung mit über 440.000 Darstellern steckt …
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Folge 7: In Jeans und Abendkleid
Als Elbrit Mehlke ihre überlange Kontaktannonce in die Zeitung setzte, ahnte noch niemand etwas davon, daß sich schon bald TV-Shows, Feuilletonredaktionen und Buchhandelsketten um die “Autorin” reißen würden. Und nicht nur bei den männlichen Lesern wächst die Aufregung täglich …
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Folge 8: Die totale Mafia
Hören Sie beim Telefonieren seit längerem seltsame Knackgeräusche? Ein schockierendes Enthüllungsbuch darüber, welche Unzahl krimineller Alltagsgefahren tatsächlich auf jeden von uns lauert, wird in den kommenden Tagen erscheinen.
[audio:http://www.literatur-muenchen.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/8 BUH.mp3]

Informationen zum Autor
Jakob Schiefer (* 1965) ist freier Hörspielautor und lebt in München. Nach dem Abitur studierte er zunächst an der Akademie der Bildenden Künste, wo er sich mit fotorealistischer Malerei beschäftigte. Seit 1992 arbeitet er unter seinem bürgerlichen Namen Jakob Riedl als Sprecher bei Film, Funk, und Fernsehen. 1996 moderierte er BOULEVARD DER SEELE, ein fingiertes Radiowunschkonzert, das beim Sender M 94,5 / AFK ausgestrahlt wurde. Er synchronisiert Kinofilme und TV-Serien (etwa Randy Marsh in SOUTH PARK), spricht Kinderhörspiele (Theo in WAS IST WAS), vertont Dokumentarfilme, Werbespots und Literatur. 2005 entstand das JOB UNTER PALMEN (62 Min.). Das Hörspielfragment BLUMEN (2006, 11 Min.) wurde in den Wettbewerb “Zwischenrufe” des Leipziger Hörspielsommer 2007 gewählt. Die monatliche Radiosatire BUCH HEUTE wurde zuletzt beim Hörbuchportal Audible präsentiert. Im Herbst 2008 wird das Kurzhörspiel DAS CAMP auf der Anthologie pressplay 2 des Hamburger mairisch Verlags erscheinen.