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DAS LITERATURPORTAL FÜR MÜNCHEN

Suchers Leidenschaften: Ödön von Horváth

26. Februar 2012
11:00

Der Schauspieler Sebastian Blomberg, Ensemblemitglied des Residenztheaters, die Schauspielstudentin Lilly Gropper und C. Bernd Sucher stellen Leben und Werk von Ödön von Horváth in Texten und biografischen Skizzen vor.

Eintritt: € 19/8
Gartensaal, Prinzregententheater, Prinzregentenplatz 12

Starke Frauen

25. Februar 2012
20:00

Piano-Lesung mit Monika Baumgartner und Agnes Krumwiede: Frauen im Kulturbetrieb und die Schwierigkeiten sich dort zu behaupten, sowie ihr Spagat zwischen Karriere und Familie – diese Themen sind brandaktuell, und doch nicht neu – wie sich anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Texten von Frauen der Romantik und der Gegenwart belegen lässt.

Eintritt: € 8/6
Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1

Rolf Boysen liest Gruselballaden

6. Februar 2012
20:00

Rolf Boysen eröffnet die Lesungsreihe “Nachtseiten” mit einem Schauerballaden-Abend. Er entführt in eine unheimliche, düstere und kuriose Gruselwelt, die gleichzeitig zum Schmunzeln bringt. Ein schaurig-schönes Vergnügen mit Balladen von Goethe, Chamisso, Droste-Hülshoff u.a.

Eintritt: € 15/10
Residenztheater, Max-Joseph-Platz 1

“Wir können nicht alle wie Berta sein”

5. Februar 2012
17:00

Eva Mattes liest aus ihren “Erinnerungen”: Mit 13 ist sie die deutsche Stimme von Timmy aus der Fernsehserie Lassie. Mit 15 steht sie in Verhoevens Antikriegsfilm o.k. zum ersten Mal vor der Kamera. Mit 16 sorgt ihre Rolle in Wildwechsel für den ersten deutschen Fernsehskandal. Heute deckt sie als Konstanzer Tatort-Kommissarin Klara Blum spektakuläre Fälle im Dreiländereck auf. In ihrer Autobiographie erzählt Eva Mattes von Begegnungen mit Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Peter Zadek und anderen Größen aus Film und Theater.

Eintritt: € 9
Residenztheater, Max-Joseph-Platz 1

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Himmlische und irdische Trunkenheit

1. Februar 2012
19:00

Prof. Dr. J. Christoph Bürgel spricht über Hafis` Dichtung und das Problem ihrer Deutung.
Rahmenprogramm: Lieder nach Texten von Rückert und Goethe in der Vertonung von Schumann und Schubert mit Ulrike Buchs-Quante (Alt) und Ellen Kaufmann (Klavier).

IBZ, Amalienstraße 38

“Tea Party – Die weiße Wut”

13. Februar 2012
19:30

Eva C. Schweitzer im Gespräch mit Stephan Bierling: In den USA ist eine neue rechte Bewegung groß geworden: Die Tea Party, eine weiße, erzkonservative und nationalistische Strömung. Viele Tea Party Aktivisten sind schlichtweg konservativ – nicht mehr und nicht weniger. Aber es gibt auch deutlich radikalere Positionen. Allein die rassistischen »Hate Groups« zählen in die Hunderte. Wer sind diese Leute, wie hängen sie zusammen und was wollen sie?
Bierlings Buch gibt einen Überblick über die Neue Rechte, ihre Wurzeln, ihre medialen Unterstützer und ihre Finanziers, über die Think Tanks und Strippenzieher im Hintergrund und die Verflechtungen mit anderen rechten Gruppen. Es geht aber auch um Widersprüche, interne Streitigkeiten, Frontenwechsel und darum, wie sich diese amerikanische Bewegung von vergleichbaren politischen Strömungen in Europa unterscheidet.

Eintritt frei
Amerika Haus, Karolinenplatz 3

Tom Koenigs: “Machen wir Frieden oder haben wir Krieg?”

1. Februar 2012
20:00

Afghanistan – Geschichte von Wiederaufbau und Befriedung oder Beispiel des Scheiterns westlicher Einmischung? Tom Koenigs’ Aufzeichnungen als höchster UN-Vertreter in den entscheidenden Jahren erlauben einen bisher unbekannten – und ungeschönten – Blick hinter die Kulissen.

Eintritt: € 9/7
Literaturhaus, Salvatorplatz 1

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Mark Greif: “Hipster”

8. Februar 2012
20:00

Anfang der 1990er Jahre schien er in die Großstädte der USA zurückgekehrt zu sein: der Hipster, der heute gerne auf modische Accessoires wie Hornbrille und Parka reduziert und mit Laptop und Umhängetasche als konsumfixierter Lifestyler diskreditiert wird. Dabei steht die Subkultur Hipstertum für viel mehr, ihre Wurzeln reichen bis in die 1940er Jahre zurück. 2009 beschäftigte sich in New York eine ganze Tagung mit diesem Phänomen und führte zu einer landesweiten Diskussion. Angestoßen worden war die von einem Magazin, das sich darüber hinaus mit Aufsätzen über Fitnesswahn, die Revolte der Eliten, Abtreibung oder dem Begriff der Rasse in Obamas Amerika zur jungen, intellektuellen und damit weitestgehend unbeachteten Stimme des Landes entwickelt hatte: “n+1″.
In Deutschland hat “n+1″ mittlerweile einen Status zwischen Geheimtipp und Kult, weil es zentrale Debatten vorwegnimmt und anstößt. Mark Greif ist einer der Begründer. Er ist auch Herausgeber der Essaysammlung HIPSTER – EINE TRANSATLANTISCHE DISKUSSION. Sein Essayband BLUESCREEN vereint Betrachtungen über Youtube und Internet-Pornographie mit dem Versuch eines mit Rock sozialisierten weißen Ostküstenakademiker, Rappen zu lernen. Greif hat außerdem die Dokumentation OCCUPY, DIE ERSTEN WOCHEN IN NEW YORK mit herausgegeben.
Lesung und Gespärch mit Mark Greif über Hipstertum, Occupy Wall Street und die Frage, wie ein kleines New Yorker Magazin zur intellektuellen Stimme eines Landes wurde. Moderation: Caro Matzko (Zündfunk), Lesung der deutschen Texte: Steven Scharf.

Eintritt: € 9/5
Werkraum der Kammerspiele, Hildegardstraße 1

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Mario Fortunato liest “Spaziergang mit Ferlinghetti”

15. Februar 2012
19:00

Mario Fortunato unternimmt einen Streifzug in die jüngste Vergangenheit, als die Welt sich veränderte und mit ihr ein literarisches Universum unterging. Er schildert Persönlichkeiten, Szenen, reale Orte und Orte der Gefühle: Rom, Berlin, New York, Tanger, London. Er erzählt wie in einem Roman von Beziehungen, Leidenschaften, Streitigkeiten, Trennungen, neuen Begegnungen mit: Jorge Luis Borges, der Menschen an ihren Händen erkennt. Matt Dillon, der aus Neugier anruft, während Franco Fortini um sieben Uhr morgens telefonisch in den Schlaf platzt. Außerdem Giulio Einaudi, der mit Nanni Moretti zusammen Hühnchen isst, Salman Rushdie, der sich in seiner Wohnung verkrochen hat, Natalia Ginzburg, die Angst hat, vor Publikum zu sprechen, während Doris Lessing den Autobus nach Monreale nimmt. Oder David Grossman, umgeben vom Spielzeug seiner Kinder, Joseph Brodsky, der in seiner Nobelpreisrede die Schwulen begrüßt, und Alberto Moravia, der in einem Augenblick der Zerstreutheit stirbt. Paul Bowles, der an Einsamkeit leidet, und Colin Firth, der öffentlich an Berlusconi appelliert.

Istituto Italiano, Hermann-Schmid-Straße 8
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Marlene Streeruwitz liest “Die Schmerzmacherin”

2. Februar 2012
20:00

Leute werden verschleppt, verschwinden, werden eingesperrt oder gefoltert. Amy arbeitet für einen privaten Sicherheitsservice, sie kann die Korruption und Gewalt nur ahnen, die sich als Abgrund hinter den geheimen Operationen abzeichnet. Als sie beschließt auszusteigen, gerät sie endgültig in die Fänge einer undurchsichtigen, aber brutalen Organisation.
Amys Verlorenheit korrespondiert mit dem Ringen um die Wahrnehmung der Realität. Was kann sie glauben? Wer ist sie selbst? Und vor allem: Was passierte an dem Tag, an den sie sich nicht erinnern kann?

Eintritt: € 9/7
Literaturhaus, Salvatorplatz 1

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