Text & Bild im Caveau
| 19. März 2010 | ||
| 20:00 |
Der Münchener Autor Jürgen Bulla und der Künstler Christoph Hessel stellen Ihr Projekt „ Die neuen Nothelfer“ vor. Im Anschluss an die Lesung findet eine Versteigerung der Druckradierungen statt.
Eintritt frei
Caveau, Bauerstraße 36/Eingang Tengstraße
Matt Beynon Reese liest “Der Tote von Nablus”
| 19. März 2010 | ||
| 20:30 |
Eine wertvolle alte Schriftrolle der Samaritaner, einer uralten religiösen Minderheit in Nablus, ist gestohlen worden, der Polizist Sami Jaffari beteiligt Omar Jussuf an den Nachforschungen. Die Schriftrolle taucht plötzlich wieder auf, kurze Zeit später findet man allerdings die Leiche eines jungen Mannes auf dem Berg, auf dem einst der Tempel der Samaritaner gestanden haben soll. Der Tote hatte für Jassir Arafat gearbeitet und das Budget des früheren palästinensischen Präsidenten verwaltet. Nun sucht nicht nur die Weltbank nach verschwundenen 300 Millionen Dollar. Die Polizei will aus Angst nicht ernsthaft ermitteln, aber Omar Jussuf weiß, dass alle Hilfsgelder an Palästina eingefroren werden, wenn das verschwundene Geld nicht wieder auftaucht. Und er hat nur ein paar Tage Zeit.
Eintritt: € 6
Buchhandlung Lehmkuhl, Leopoldstraße 45
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Krimis auf dem Seziertisch II
| 19. März 2010 | ||
| 22:00 |
US-Thriller Autor Cody McFadyen präsentiert seinen neuen Thriller “Ausgelöscht”. Moderation: Angela Spizig
(Bürgermeisterin der Stadt Köln), deutsche Stimme: Nina Petri.
Eintritt: € 10
NUR MIT RESERVIERUNG unter textfactory@t-online.de
Insitut für Rechtsmedizin, Walter-Straub-Hörsaal, Nußbaumstraße 26
Krimis auf dem Seziertisch I
| 19. März 2010 | ||
| 18:00 |
Jutta Profijt (“Im Kühlfach nebenan”) und Claudia Puhlfürst (“Ungeheuer”) präsentieren ihre neuen Krimis.
Moderation: Professor Dr. Matthias Graw, Institut für Rechtsmedizin der LMU.
Eintritt: € 10
NUR MIT RESERVIERUNG unter textfactory@t-online.de
Insitut für Rechtsmedizin, Walter-Straub-Hörsaal, Nußbaumstraße 26
Ausstellung: Albert Langen und der „Simplicissimus“
| 24. Februar 2010 19:00 | bis | 24. März 2010 19:00 |
Dokumente zum Wirken eines Münchner Verlegers: 1895 siedelte Albert Langen (1869-1909) mit seinem noch jungen Verlag von seiner zeitweiligen Wahlheimat Paris nach München in die Kaulbachstraße über, die bayrische Hauptstadt zog damals Künstler und Literaten aus ganz Europa an. Am 4. April 1896 erschien die illustrierte Wochenschrift „Simplicissimus“ zum ersten Mal. Das Blatt prangerte falsche Moral und soziale Missstände an, nahm Polizei und Justiz, die Korpsstudenten, das Militär, die Oberschicht und sogar Kaiser Wilhelm II. und die Monarchie aufs Korn. Beschlagnahmungen des Blattes blieben nicht aus. Langen entzog sich seiner Verhaftung und leitete vier Jahre lang von Paris aus den Verlag. 1906 beugte er sich einer „Palastrevolution“ seiner Mitarbeiter, sie wurden in einer GmbH zu Mitbesitzern des „Simplicissimus“. Mit dem „März“ gründete er eine weitere Zeitschrift und beteiligte sich mit Enthusiasmus auch an innovativen technischen Projekten wie der Autorfirma „Züst“. Am 30. April 1909 starb Langen an den Folgen einer Mittelohrentzündung, die er sich im offenen Auto beim Nachjagen nach dem Zeppelin zuzog.
Die Ausstellung zeigt Dokumente zu Person und Verlag, sie wird begleitet von Vorträgen und Führungen. Vernissage am 24.2., 19 Uhr.
Zu sehen noch bis zum 24. 3. täglich von 12 bis 19 Uhr (außer 27./28.2.)
Eintritt frei
Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b
