Tadeusz Rózewicz liest aus seinen Gedichten
| 17. April 2008 | ||
| 19:00 |
Weltpoesie aus Polen: Seine Gedichte sind »klar, ohne Beschönigung, bar jeder Sentimentalität, von einer Schönheit, die von ihrer Wahrheit gespeist wird.« Er ist »einer unserer unnachgiebigen Lehrer. Ein Lehrer ohne Schule, unser Lehrer Tadeusz.« So hat ihn Michael Krüger genannt, der ihm an diesem polnisch-deutschen Leseabend assistieren wird. Einführung: Peter Horst Neumann.
Ort: Bayerische Akademie der Schönen Künste, Max-Joseph-Platz 3
Eintritt: ?
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Literarischer Spaziergang durch Schwabing
| 17. April 2008 | ||
| 17:00 | bis | 19:00 |
Spaziergang durch Schwabing mit Dirk Heißerer: Ein Brunnen erinnert an Frank Wedekind mit seinem Lied von “des Glückes Launen” und eröffnet den Blick auf die Lebensphilosophie des Dramatikers, Satirikers und Kabarettisten. Thomas Mann schrieb hier seine Romane “Buddenbrooks” (1901) und “Königliche Hoheit” (1909); sein Bruder Heinrich Mann dagegen den “Untertan” (1914/18). Stefan George scharte in den Wohnungen von Karl Wolfskehl seine Jünger um sich und wurde von Franziska Gräfin zu Reventlow treffend karikiert. Paul Klee hatte hier zwei Ateliers, sein Wohnungsnachbar Wassily Kandinsky stellte zusammen mit Franz Marc im Almanach “Der Blaue Reiter” 1912 einen erweiterten Kunstbegriff vor. Weitere Themen sind Rainer Maria Rilke in der einstigen Villa Alberti, sein Nachbar, der “Simplicissimus”-Zeichner Olaf Gulbransson im “Kefernest” und der Räterevolutionär Ernst Toller im Schloss Suresnes.
Treffpunkt: Wedekindplatz, am Brunnen (U-Bahn Münchener Freiheit, Ausgang Feilitzschstraße)
Gebühr: € 10
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Krimifestival-Nachschlag: Norbert Entfellner liest “Das abessinische Souvenir”
| 17. April 2008 | ||
| 20:00 |
Ort: Lesecafé/Kunst und Textwerk
Eintritt: € 5
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Michael Kumpfmüller liest “Nachricht an alle”
| 17. April 2008 | ||
| 20:00 |
Diese SMS aus dem Flugzeug erhält ein Vater von seiner Tochter. Zeit zum Trauern bleibt ihm nicht, denn er ist Innenminister eines europäischen Landes, das in einer tiefen Krise steckt.
Streiks, soziale Unruhen und Intrigen innerhalb der eigenen Partei fordern Seldens ganze Kraft. Und während in den klimatisierten Büros der Mächtigen Entscheidungen getroffen werden, beginnt sich unten in den Großstadtschluchten, an den heißen Rändern der Gesellschaft, eine Gruppe von Menschen zu regen, die auf den großen Schlag wartet.
Ort: Literaturhaus, Salvatorplatz 1
Eintritt: € 8/€ 6
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P.S.: Eine Schreibwarenladen-Besprechung des Romans findet sich hier
Misha Waiman liest aus seinem neuen Buch “17 Vorurteile, die wir Deutschen gegen Amerika und die Amerikaner haben, und die so nicht ganz stimmen können”
| 17. April 2008 | ||
| 20:00 |
Mit Witz, Charme und philosophischem Biss deckt Misha Waiman die Ungereimtheiten und Paradoxien der Hassliebe der Deutschen zu Amerika und den Amerikanern auf.
Stimmen zum Buch:
“… großartig, witzig, polemisch, ironisch, scharfsinnig … [ein] Treffer …” (Dr. Andrea Wörle, Deutscher Taschenbuch Verlag)
“… ich zweifle … nicht daran, dass es genügend Menschen gibt, die gut daran täten, dieses Buch zu lesen … ” (Dr. Siv Bublitz, Ullstein Buchverlage)
“… frech, unvoreingenommen, tiefgründig … ” (Dr. Rafael Seligman, Die Welt)
Ort: Buchhandlung Lentner, Filiale Marienplatz, Marienplatz 8
Eintritt: 5 Euro
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Bertas Salon – ein Nachmittag in Paris
| 17. April 2008 | ||
| 20:00 |
Szenische Lesung – Brandloch-Autorinnen: Sylvie Bantle, Ulrike Budde, Marianne Gradl-Grams, Angela Kreuz, Alma Larsen, Barbara Yurtdas & VideoCollage “23 Köpfe – 23 Schicksale”
Sechs Frauen erzählen sich bei Tee und Konfekt ihre jüngsten Reiseerlebnisse, von neuen Aufträgen und alten Freunden, und alles könnte sehr nett sein – Gastgeberin ist immerhin Berta Zuckerkandl, einst die Grande Dame der kulturellen Avantgarde aus Wien. Auf ihrem großen Sofa nehmen nacheinander und nebeneinander Elisabeth Castonier und Irmgard Keun Platz, Gina Kaus, Mascha Kaléko und die Schwester von Bruno Schulz. Sie sind auf dem Sprung, auf der Flucht, auf der Suche, mit großem Koffer oder kleinem Gepäck, ziellos oder mit der Hoffnung auf Ausreise nach irgendwo. Heiter, amüsant, traurig, ratlos, durcheinander gewirbelt, entwurzelt und unfreiwillig aus alten Bindungen gelöst – sie haben einander viel zu sagen, manches zu besprechen, nicht nur den neuesten Klatsch über Marieluise Fleißer. Eine will bleiben, denn lange kann das alles nicht mehr dauern… Welch ein Irrtum, jedoch verzeihlich – wir befinden uns im Oktober 1938. Da schien manches noch fern.
Ort: VHS Gasteig, Rosenheimerstraße 5, Raum 0117 (EG 307 E)
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