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DAS LITERATURPORTAL FÜR MÜNCHEN

KLAPPENTEXT No. 18, Oktober 2009:
Irgendwie anders

Da fehlen einem doch glatt die Worte: Um auszudrücken, dass sie irgendwie anders sind als die anderen (was fraglos außer Zweifel steht!), bezeichnen sich Verlage wie Blumenbar, Luftschacht, Voland & Quist und ähnliche mal als “klein”, mal als “unabhängig”, mal als “jung”. Das stimmt ja auch alles irgendwie oder wenigstens hier und da – trifft aber doch nicht den Kern der Sache. Denn der ist, aufgepasst!, dass die Qualität der Programme dieser Verlage sich gerade nicht auf Größe, Alter oder Verdienst zurückführen lässt, sondern allererst auf die Lust an guten und schönen Büchern. Eine Lust, die der KLAPPENTEXT selbstverständlich teilt und der er deshalb ab sofort noch mehr Ausdruck als bisher verleihen möchte. Dafür
hat er die Rubrik “Aus der Reihe” erfunden, in der nun jeden Monat ein Buch vorgestellt werden wird (diesmal “Menschen aus Papie” von Salvador Plascencia, erschienen im Nautilus Verlag), das auf die eine oder andere Weise etwas Besonderes – nein: etwas ganz besonders Besonderes ist. Denn etwas Besonderes sind nunmal alle Bücher. Zumindest auf die ein oder andere Weise. Insofern (und überhaupt natürlich):

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT September 2009: Fliegen statt Laufen

“Als die Lettern laufen lernten – Medienwandel im 15. Jahrhundert” heißt die aktuelle Jahresausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek. Auf die heutigen Tage passt die Formulierung tatsächlich nicht mehr, im Moment scheinen die Lettern ja eher zu fliegen denn zu laufen. Und daran- Stichworte Google, Urheberrecht, E-Books und so weiter – soll es auch liegen, dass es den Verlagen schlechter geht als noch in früheren Jahren. Ob das wirklich stimmt? Wir sind uns da alles andere als sicher und stimmen lieber Jörg Sundermeier zu, der in diesem Klappentext über das Ende des Ammann Verlags und der Literatur im Allgemeinen nachdenkt. Und weniger die Medien als vielmehr die Bildungsinstitutionen verantwortlich macht. Aber wir wissen ja, dass wir nicht alleine sind beim Hochhalten der Fahne für die guten Bücher.

Nicht mehr als das also diesmal:
Lesen Sie gut!
Ihre Redaktion

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