Charlotte Roche liest “Feuchtgebiete”
| 3. September 2008 | ||
| 20:30 | ||
| 4. September 2008 | ||
| 20:30 |
›Feuchtgebiete‹ ist eine Exkursion zu den letzten Tabus der Gegenwart. Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität – und erzählt dabei die Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.
Eintritt: € 16 (Einlass ab 18.30 Uhr)
Lustspielhaus, Occamstraße 8
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Sandra Hoffmann liest “Liebesgut”
| 14. August 2008 | ||
| 19:00 |
Es ist die große Liebe. Dabei keine auf den ersten Blick, erst allmählich verliebt sich Anja in den wesentlich älteren Andraš, einen Maler und Zeichner, der entschlossen um sie wirbt. Aber dann wird, was zwischen den beiden geschieht, zur einzigen, alles umfassenden Erfahrung. Nur: Andraš ist verheiratet, hat eine Familie, und anders als Anja meint er, überhaupt eine Entscheidung treffen zu müssen. Anja selbst hat ihn nie vor solch eine Entscheidung gestellt. Warum nicht? In immer neuen Anläufen versuchen die Liebenden, sich zu trennen, Andraš rettet sich in die vertraute Normalität der Ehe und Familie und in die Malerei, Anja zieht sich in das Haus von Freunden in Frankreich zurück, um einen Reiseführer zu schreiben. Sandra Hoffmanns Roman „Liebesgut“ erzählt in zwei Teilen von der Liebe zwischen Anja und Andraš und davon, was nach ihrem Ende bleibt.
Ort: Rathausgalerie, Marienplatz 8
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Maurice-Sendak-Ausstellung
Zum 80. Geburtstag von Maurice Sendak zeigt die Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg die Ausstellung “Wilde Kerle und freche Helden”: Spätestens seit im Jahre 1963 sein Buch “Where the Wild Things Are” (”Wo die wilden Kerle wohnen”) erschien, gilt Maurice Sendak als einer der wichtigsten Bilderbuchkünstler weltweit. Seine rebellischen kleinen Helden schockierten viele Eltern. Kinder und Kritiker waren begeistert. In fast 60 Jahren illustrierte Sendak weit über achtzig Bücher. Die Geburtstagsausstellung präsentiert eine Streifzug durch Maurice Sendaks umfangreiches Bilderbuchwerk. Poster, Fotografien und Zeichnungen in der Wehrgang-Galerie spiegeln die wechselseitige Beeinflussung von Sendaks Bilderbüchern und seinem Wirken als Bühnenbildner und Gestalter wider.
Internationale Jugendbibliothek, Schloss Blutenburg, Wehrgang-Galerie und Studiensaal, 31. Juli bis 26. Oktober, Mo – Fr 10 – 16 Uhr, Sa/So 14 – 17 Uhr
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Die wunderbare Welt der wilden Worte: Licht
| 6. August 2008 | ||
| 20:00 |
In der bereits zweiten Lesung der Gruppe “Wunderbare Welt der wilden Worte” geht es um das Thema “Licht”. Es lesen: Christine Rieken, Daniela Gößmann, Markus Hoffmann und Markus Wilmsmann.
Eintritt: € 5
Ort: Bar Hvnly, Baaderstraße 49
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KLAPPENTEXT No. 4, August 2008: Verdammt lang her!
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Ein KLAPPENTEXT übers Mittelalter
Es ist Sommer in der Stadt – und der KLAPPENTEXT nimmt sich eines vermeintlich ziemlich kühlen, ja düsteren Themas wie dem Mittelalter an? Eben deswegen! Und mit dem Geburtstag unserer wunderbaren Stadt hat das natürlich auch zu tun: 1158 war´s, da eine Urkunde das erste Mal die Ansiedlung an der Isar offiziell erwähnte. Allerdings fehlt von der Literatur da noch jede Spur in der “Villa Munichen”, zu dieser Zeit hielt sie sich an anderen Orten auf, in Straßburg oder Regensburg zum Beispiel. Aber es gab sie! Und das vergisst man leider nur gar zu gerne, weil ihre Worte seltsam tönen und die Inhalte fern und fremd erscheinen. Und weil die Renaissance sich vor ähnlich langer Zeit recht erfolgreich bemühte, die Jahrhunderte zwischen 500 und 1500 in ein Schattenreich zu verdammen – um sich selbst umso heller und strahlender als künstlerische und gesellschaftliche Neugeburt zu präsentieren. Auch die Romantiker trugen das Ihre dazu bei, dass das Mittelalter heute vor allem als ewige Minne-Casting-Show und Ritterreiterei auf uns gekommen ist. Ganz falsch ist das natürlich nicht – ganz richtig ebensowenig. Denn darf man nicht vergessen: Im Mittelalter wurde der Buchdruck erfunden, im Mittelalter bekamen erstmals auch Laien Zugang zum Lesen und Schreiben, im Mittelalter wurde Deutsch zur literaturfähigen Sprache. Wenn das mal nicht viele gute Gründe sind, um einen KLAPPENTEXT daraus zu machen.
Lesen Sie gut!
wünscht der KLAPPENTEXT
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“Meine Tonbänder sind mein Widerstand”:
Hörspiel von Thomas von Steinaecker
Aufnahme, Rückspultaste, Wiedergabe. Klaus Hofer ist einer, der sein Bandgerät immer dabei hat, der die Gegenwart mitschneidet und in die Vergangenheit zurückspult, um herauszufinden, ob ihm etwas entgangen ist, ob er vielleicht etwas überhört hat – und wie alles in Wirklichkeit war: ein besessener Einzelgänger, für den es keine Grenze gibt zwischen Leben und Hörspiel.
Die Beziehung zu seiner Freundin Petra, die ihn für ein Genie hält und trotzdem verlässt, dokumentiert er auf seinen Tonbändern ebenso wie die Verschwörungstheorien des Unfallchirurgen Pontus, der Hauptfigur einer Krimiserie, die als einzige von Hofers Hörspielarbeiten zu seinen Lebzeiten im Radio läuft. Enttäuscht von der Kulturindustrie, die ihn nicht wahrnimmt, kommt er zu der Überzeugung: Wer die Realität ablehnt, muss sie als Material betrachten.
Das fiktive Feature “Meine Tonbänder sind mein Widerstand” feiert die Entdeckung des unbekannten Hörspiel-Pioniers Klaus Hofer, mit Ausschnitten aus seinen Hörstücken, dem Tontagebuch und seinem “Klanglexikon der Gefühle”, die hier erstmals zu hören sind – Werke, die Hofer zu einer der großen Entdeckungen in der Geschichte des deutschen Hörspiels machen.
Mit Oliver Stritzel, Philipp Grimm, Christiane Rossbach, Wolfgang Pregler, Oliver Mallison, Hans Kremer, Peter Veit. Komposition: Samuel Schaab, Regie: Bernadette Sonnenbichler, BR 2007, Länge: 58’18
“Meine Tonbänder sind mein Widerstand” ist neu im Hörspielpool des BR: zur Website … Oder direkt zur Audiodatei …
Kinder-Buch-Theater-Fest im und um den Marstall
| 26. Juli 2008 | ||
| 10:00 |
Für alle Kinder und anderen Menschen feiert das Bayerische Staatsschauspiel am Samstag den Abschluss der ersten Spielzeit der Reihe Kinder-Buch-Theater: Einen ganzen Tag lang dreht sich alles ums Erzählen, Lesen und Hören. Zu sehen sind noch einmal die Produktionen „Der kleine Nick“ und „Catweazle, der große Zauberer“. Außerdem wird einmalig „Münchhausen“, ein Live-Hörspiel für Kinder mit Stefan Wilkening, gezeigt. Die Kinder sind in Radioworkshops und Spielstationen zum Mitmischen eingeladen. Für die Eltern gibt es neben Kaffee, Kuchen und Musik, Kinderhörspielempfehlungen und einen Einblick in die Auswahl der Kinderbücher für die nächste Spielzeit – Redakteure des Bayerischen Rundfunks berichten, Schauspieler des Ensembles lesen vor.
Das ausführliche Programm: Read more
Viktor Glass liest “Diesel”
| 27. Juli 2008 | ||
| 11:00 |
Im Rahmen der MAN-Diesel-Ausstellung liest Viktor Glass aus seinem biografischen Roman “Diesel”: Rudolf Diesel bricht am Vorabend des Ersten Weltkriegs nach England auf, um ein neues Motorenwerk einzuweihen. Der visionäre Menschenfreund glaubt fest an den Frieden und gerät doch zwischen die Fronten. Sein Ziel: dem Bauern die Arbeit erleichtern und dem Reisenden die Fahrt – aber keinem Militär den Krieg! Viktor Glass nähert sich dem beispiellosen Leben Rudolf Diesels aus literarischer Sicht. Entstanden ist das lebendige Bild vom Ende einer bewegenden Epoche und eines tragischen Menschenschicksals, das schon in Kindheitstagen von Entbehrung und Ausgrenzung gezeichnet ist. Brillant und einfühlsam erzählt der Roman eine Geschichte von Höhen und Tiefen, Liebe und Verrat, Genie und Verzweiflung.
Eintritt: € 3
Deutsches Museum Verkehrszentrum, Theresienhöhe 14a
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Westend ist Kiez
| 2. August 2008 | ||
| 20:00 |
Die Lesebühne im Westend …
Eintritt: € 4
Stragula, Bergmannstraße 66
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Diskussion: Von alten Emanzen und neuen deutschen Mädchen
| 22. Juli 2008 | ||
| 20:00 |
„Alphamädchen“ nennen sich die Vertreterinnen einer neu orientierten emanzipatorischen Bewegung. Während sie sich von den „lustfeindlichen Emanzen“ der früheren Generationen distanzieren, nehmen jene die heute 30-jährigen nicht ernst und schimpfen sie „Wellness-Feministinnen“. Eine vom Zündfunk angesetzte Diskussion soll beide Generationen an einen Tisch bringen, um die tatsächlichen Differenzen herauszufinden. Die Teilnehmerinnen sind Barbara Streidel, Journalistin und Buchautorin („Wir Alphamädchen“) sowie Barbara Vinken, Literaturwissenschaftlerin und Autorin („Die deutsche Mutter“).
Eintritt frei!
Muffatcafé, Muffatwerk, Zellstraße 4
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Zum Blog der Mädchenmannschaft, dem die “Alphamädchen” entsprangen …
Zur Homepage von Barbara Vinken …
