Maurice-Sendak-Ausstellung
Zum 80. Geburtstag von Maurice Sendak zeigt die Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg die Ausstellung “Wilde Kerle und freche Helden”: Spätestens seit im Jahre 1963 sein Buch “Where the Wild Things Are” (“Wo die wilden Kerle wohnen”) erschien, gilt Maurice Sendak als einer der wichtigsten Bilderbuchkünstler weltweit. Seine rebellischen kleinen Helden schockierten viele Eltern. Kinder und Kritiker waren begeistert. In fast 60 Jahren illustrierte Sendak weit über achtzig Bücher. Die Geburtstagsausstellung präsentiert eine Streifzug durch Maurice Sendaks umfangreiches Bilderbuchwerk. Poster, Fotografien und Zeichnungen in der Wehrgang-Galerie spiegeln die wechselseitige Beeinflussung von Sendaks Bilderbüchern und seinem Wirken als Bühnenbildner und Gestalter wider.
Internationale Jugendbibliothek, Schloss Blutenburg, Wehrgang-Galerie und Studiensaal, 31. Juli bis 26. Oktober, Mo – Fr 10 – 16 Uhr, Sa/So 14 – 17 Uhr
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KLAPPENTEXT No. 4, August 2008: Verdammt lang her!
Ein KLAPPENTEXT übers Mittelalter
Es ist Sommer in der Stadt – und der KLAPPENTEXT nimmt sich eines vermeintlich ziemlich kühlen, ja düsteren Themas wie dem Mittelalter an? Eben deswegen! Und mit dem Geburtstag unserer wunderbaren Stadt hat das natürlich auch zu tun: 1158 war´s, da eine Urkunde das erste Mal die Ansiedlung an der Isar offiziell erwähnte. Allerdings fehlt von der Literatur da noch jede Spur in der “Villa Munichen”, zu dieser Zeit hielt sie sich an anderen Orten auf, in Straßburg oder Regensburg zum Beispiel. Aber es gab sie! Und das vergisst man leider nur gar zu gerne, weil ihre Worte seltsam tönen und die Inhalte fern und fremd erscheinen. Und weil die Renaissance sich vor ähnlich langer Zeit recht erfolgreich bemühte, die Jahrhunderte zwischen 500 und 1500 in ein Schattenreich zu verdammen – um sich selbst umso heller und strahlender als künstlerische und gesellschaftliche Neugeburt zu präsentieren. Auch die Romantiker trugen das Ihre dazu bei, dass das Mittelalter heute vor allem als ewige Minne-Casting-Show und Ritterreiterei auf uns gekommen ist. Ganz falsch ist das natürlich nicht – ganz richtig ebensowenig. Denn darf man nicht vergessen: Im Mittelalter wurde der Buchdruck erfunden, im Mittelalter bekamen erstmals auch Laien Zugang zum Lesen und Schreiben, im Mittelalter wurde Deutsch zur literaturfähigen Sprache. Wenn das mal nicht viele gute Gründe sind, um einen KLAPPENTEXT daraus zu machen.
Lesen Sie gut!
wünscht der KLAPPENTEXT
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“Meine Tonbänder sind mein Widerstand”:
Hörspiel von Thomas von Steinaecker
Aufnahme, Rückspultaste, Wiedergabe. Klaus Hofer ist einer, der sein Bandgerät immer dabei hat, der die Gegenwart mitschneidet und in die Vergangenheit zurückspult, um herauszufinden, ob ihm etwas entgangen ist, ob er vielleicht etwas überhört hat – und wie alles in Wirklichkeit war: ein besessener Einzelgänger, für den es keine Grenze gibt zwischen Leben und Hörspiel.
Die Beziehung zu seiner Freundin Petra, die ihn für ein Genie hält und trotzdem verlässt, dokumentiert er auf seinen Tonbändern ebenso wie die Verschwörungstheorien des Unfallchirurgen Pontus, der Hauptfigur einer Krimiserie, die als einzige von Hofers Hörspielarbeiten zu seinen Lebzeiten im Radio läuft. Enttäuscht von der Kulturindustrie, die ihn nicht wahrnimmt, kommt er zu der Überzeugung: Wer die Realität ablehnt, muss sie als Material betrachten.
Das fiktive Feature “Meine Tonbänder sind mein Widerstand” feiert die Entdeckung des unbekannten Hörspiel-Pioniers Klaus Hofer, mit Ausschnitten aus seinen Hörstücken, dem Tontagebuch und seinem “Klanglexikon der Gefühle”, die hier erstmals zu hören sind – Werke, die Hofer zu einer der großen Entdeckungen in der Geschichte des deutschen Hörspiels machen.
Mit Oliver Stritzel, Philipp Grimm, Christiane Rossbach, Wolfgang Pregler, Oliver Mallison, Hans Kremer, Peter Veit. Komposition: Samuel Schaab, Regie: Bernadette Sonnenbichler, BR 2007, Länge: 58’18
“Meine Tonbänder sind mein Widerstand” ist neu im Hörspielpool des BR: zur Website … Oder direkt zur Audiodatei …
Isarstrand III ist da!
Die neue Ausgabe des “Magazins für Stadt und Erdkreis” – mit Beiträgen von Fridolin Schley, Sebastian Orlac, Katja Huber, Daniel Grohn und anderen – ist soeben erschienen und kann hier heruntergeladen und gelesen werden.
Der Schreibwarenladen wünscht viel Spaß damit!
Raumänderung beim Konstantin-Wecker-Abend
Eben erreicht uns eine Mail aus dem Literaturhaus:
ACHTUNG: NEUER SPIELORT für Konstantin Wecker am 22. Juli!!!
Die Prognosen für die kommende Woche sind schlecht, doch ab heute ist uns der Wetterbericht egal. Am 22. Juli, zum 114sten Geburtstag von Oskar Maria Graf, können wir in die Große Aula der LMU umziehen. Somit ist es 1. trocken, 2. warm und es gibt 3. wieder Plätze, trotz Regen können alle Fans von Oskar Maria Graf & Konstantin Wecker einen wunderbaren Abend genießen.
UND: Wir beginnen erst um 20:30 Uhr, damit alle, die sich gegebenenfalls doch an den Salvatorplatz verirren, noch in die Große Aula finden (z.B. mit der U-Bahn U 3/6 vom Odeonsplatz nur eine Haltestelle bis zur Universität).
Wäre hiermit bekannt gegeben …
Salman Rushdie erhält “Best of the Booker”
Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie ist mit dem Sonderpreis “Best of the Booker” ausgezeichnet worden. Die Ehrung, die anlässlich des 40-jährigen Bestehens des wichtigsten britischen Literaturpreises verliehen wurde, bekam Rushdie am 10.07.2008 für seinen Roman “Mitternachtskinder”. Damit ist das Buch nach Meinung der Leserjury das beste, das je mit dem Booker-Preis ausgezeichnet wurde.
Rushdie hatte den Booker-Preis 1981 für seinen zweiten Roman bekommen. “Mitternachtskinder” (1981) gilt als großes Werk des Magischen Realismus und des Postkolonialismus. Über den Sieger stimmten fast 8000 Leser aus der ganzen Welt im Internet ab.
“Die Kinder beruhigte das nicht” von Alois Hotschnig
Der österreichische Schriftsteller Alois Hotschnig erhält den mit 14.600 Euro dotierten Erich Fried Preis 2008 – so hat es in diesem Jahr die alleinige Jurorin, die Autorin Katja Lange-Müller, bestimmt: »Meine Entscheidung ist auf Alois Hotschnig gefallen, weil er aus der Sprache heraus ‘erfindet’, weil er – wie derzeit kein anderer deutschsprachiger Schriftsteller – die (zu Unrecht allgemein vernachlässigte) literarische Gattung ‘Erzählung’ behauptet und entwickelt.« Weil man Katja Lange-Müller darin nur rechtgeben kann, nehmen wir den Preis zum Anlass, noch einmal auf Hotschnigs jüngsten Erzählband “Die Kinder beruhigte das nicht” aus dem Jahr 2006 hinzuweisen:
Irgendetwas ist aus den Fugen geraten
Ein seltsamer Titel für ein Buch: „Die Kinder beruhigte das nicht“. Bei der Lektüre dieses Erzählungsbandes des österreichischen Autors Alois Hotschnig wird man erfahren, wie passgenau er gewählt ist. Denn den Leser beruhigen diese Geschichten ebenfalls nicht: ein Mensch, der sich in einer Gegenwart wiederfindet, die nicht die seine ist; ein Mann, der auf sich selbst in Puppenform trifft; ein Ehepaar, das täglich die Ankunft von Onkel Walter verspricht, dessen Existenz ganz und gar unsicher ist.
„Wenn ich das Haus verließ, lagen sie auf ihrem Steg, und wenn ich nach Stunden zurückkam, lagen sie immer noch dort“, beginnt die erste der neun Erzählungen. „Sie“ – das sind die Nachbarn drei Gärten weiter, deren entspannte Tatenlosigkeit und Ignoranz ihm gegenüber den Ich-Erzähler langsam aus der Fassung bringt. „Diese Ruhe löste eine Unruhe in mir aus, die zunahm und wuchs und sich zu einer Verstörung auswuchs, mit der ich nicht umgehen konnte.“ Deshalb beobachtet er sie, protokolliert er ihr Verhalten, fotografiert er sie. „So standen sie mir zur Verfügung, wann immer mir danach war.“ Der nächtliche Ausflug zu ihrem Steg scheitert fast in Schlamm und Morast und endet dann abrupt: Es „fehlte mir nun jede Lust, mich auf eine der Liegen zu legen, und so machte ich mich durch die Gärten davon.“
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Kafka-Hörbücher – mit Hörproben
Ob sie Kleists “Michael Kohlhaas” kenne, fragte Franz Kafka in einem Brief an Felice Bauer: “Wenn nicht, dann lies ihn nicht! Ich werde Dir ihn vorlesen!” Auch die eigene Prosa hat Kafka gerne zu hören gegeben, “das zitternde Eintreten ins Zimmer der Schwestern. Vorlesung”, heißt es in seinem Tagebuch, nachdem er “Das Urteil” “in der Nacht vom 22 zum 23 von 10 Uhr abends bis 6 Uhr früh” geschrieben hatte. Daran, dass der Hörbuchmarkt am 125. Geburtstag dieses Autors nicht vorbei kommt, trägt also nicht allein der Jubiläen-Kapitalismus Schuld.
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Biografisch
Am umstandslosesten biografisch nähert sich der Theaterkritiker C. Bernd Sucher in seinem Vortrag in gleichsam intimer CD-Atmosphäre. Zitate aus Briefen, Tagebucheinträgen, Prosatexten – die von Matthieu Carrière gelesen werden – und Details aus Kafkas Leben reiht er zu einer inspirierten Einführung in die Motive von dessen Werk – Frauen und Väter, Judentum und Juristerei, Nacht und Traum –, das er als autobiografisches Schreiben versteht, als Tragödie des ausgeschlossenen und zugleich vereinnahmten Schriftstellers: “Der Hungerkünstler ist Franz Kafka”. Die luziden Kurzschlüsse und Bemerkungen am Rande erweitern vielleicht nicht den Horizont jedes Kafka-Experten, sind aber für Anfänger und sogar Fortgeschrittene ganz wunderbar geeignet.
Franz Kafka – Eine Einführung in Leben und Werk. Gelesen von C. Bernd Sucher und Matthieu Carrière. Argon, 1 CD, ca. 71 Min., UVP 9,95 Euro.
Reinhören: C. Bernd Sucher über Franz Kafka
[audio:http://www.literatur-muenchen.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/sucher_ausschnitt.mp3]
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Geografisch
Den nicht minder sinnigen Umweg über die Geografie – Kafka reiste kaum, hielt sich insgesamt nur 45 Tage im Ausland auf (so hat es sein Biograf Reiner Stach errechnet, erfährt man von C. Bernd Sucher) – nahm der Verleger Klaus Wagenbach in seinem Buch “Kafkas Prag”, das nun als Hörbuch vorliegt. Leider hat die Bearbeitung dem schönen Essay nicht besonders gut getan: Arg verkürzt wirkt das Reiselesebuch in der Fassung für die Ohren, bald weiß man zwar Straßennamen und Kafkas Wege, der Rückschluss auf das Werk jedoch wirkt oft brüchig, und der touristische Reiz bleibt ähnlich verborgen.
Klaus Wagenbach: Kafkas Prag. Gelesen von Klaus Wagenbach und Alexander Khuon. DAV, 1 CD, ca. 63 Min., UVP 15,99 Euro.
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Text pur
Selbstredend gibt es zum Gedenktag nicht nur Sekundärliteratur, sondern auch zahlreiche Aufnahmen von Kafkas Texten. Das mit zehn CDs umfangreichste Projekt dürfte wohl die ungekürzte Lesung des Romans “Das Schloss” von Ulrich Matthes sein. Es ist wahrlich kein Leichtes, diesem Werk über Bürokratie, Medien und Identität die eigene Stimme zu verleihen – Matthes inszeniert denn auch ein wenig zuviel, versucht manchmal fast ein Hörspiel aus dem wegen seiner Verschrobenheit dafür tatsächlich recht gut geeigneten Text zu machen und beschneidet ihn so seiner Offenheit. Gelungener: Peter Simonischek liest “Der Verschollene”, ebenfalls ungekürzt. Weil Simonischek sich zurücknimmt, sich beinahe vergessen macht, auf jeden Fall der Sprache den Vortritt vor dem eigenen Ausdrucksdrang lässt und höchstens da zur lautlichen Interpretation neigt, wo auch der Leser es nicht anders verstünde. Er liest den “Verschollenen” als genau das Gruselkabinett des Sozialen, als genau das Grauen der Gesellschaft, das Kafka darin wohl skizzieren wollte. Ebenfalls gelungen (so schlimm auch der Titel” ist die “Kafka-Collection”, die kurze Prosatexte Kafkas versammelt, die von verschiedenen Schauspielern – darunter Katharina Thalbach, Nina Petri und Ulrike Folkerts, Otto Sander, Boris Aljinovic und Dirk Bach – gelesen und mit Musik von Max Brod garniert werden. Da kommt auch der unbekanntere Kafka zu Wort, da werden er und seine Autorschaft in der Vielstimmigkeit derart fragmentiert, dass die Zerrissenheit beinahe wirklich zu erhören ist.
Kafka: Ulrich Matthes liest Das Schloss. Deutsche Grammophon, 10 CD, ca. 800 Min., UVP 29,99 Euro
Kafka: Peter Simonischek liest Der Verschollene. Deutsche Grammophon, ca. 610 Min., UVP 29,99 Euro
Kafka-Collection. Patmos, 1 CD, ca. 79 Min., UVP 16,95 Euro.
Reinhören: Ulrich Matthes liest “Das Schloss”
[audio:http://www.literatur-muenchen.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/matthes_kafka_2min.mp3]
Reinhören: Peter Simonischek liest “Der Verschollene
[audio:http://www.literatur-muenchen.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/simonischek_kafka_2min.mp3]
Poesiefestival Berlin
Literaten aus aller Welt treffen sich von diesem Samstag an zum “Poesiefestival Berlin” in der deutschen Hauptstadt. Es werden etwa 150 Autoren erwartet, die bis zum 13. Juli Dichtung in Verbindung mit Musik, Theater und Performance präsentieren werden. Hauptveranstaltungsort ist die Akademie der Künste am Hanseatenweg.
Eröffnet wird das Poesiefestival mit “Weltklang – Nacht der Poesie”, einem Konzert aus Stimmen, Klängen, Rhythmen und Sprachen mit Dichtern aus zehn Ländern. Sie lesen in ihrer Muttersprache ohne eingesprochene Übersetzung – allein der facettenreiche Klang der unterschiedlichen Sprachen und Stimmen soll die Zuhörer fesseln. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Festivals ist Portugal mit Lyrik und Kunst in der fünftgrößten Sprache der Welt. Ein Abend widmet sich der aktuellen Dichtung, Kunst und Musik Lissabons.
KLAPPENTEXT No. 3, Juli 2008: Nah & fern
Editorial
Vor 180 Jahren erschien im Verlag von Friedrich Röhling das Buch “Rheinreise von Mainz bis Cöln – Handbuch für Schnellreisende” des Historikers Johann August Klein. Vier Jahre später erwarb der Verlagsbuchhändler Karl Baedeker diesen Verlag, als der Autor Klein stirbt, nimmt Baedeker die Sache mit den Sehenswürdigkeiten selbst in die Hand: 1835 gibt er eine um praktische Informationen erweiterte und aktualisierte Ausgabe der “Rheinreise” heraus. “Der Baedeker” war geboren, jahrzehntelang verwandte man diesen Markennamen, wenn man von Reiseführern sprach.
So begann in Deutschland der vermeintlich individuelle Massentourismus, und bis heute scheint die Lust an der Ferne ungebrochen. Den programmierten Routen und vorgeschriebenen Bewunderungen, die Reiseführer üblicherweise mit ein bis drei (oder auch fünf) Sternen indizieren, setzte die Literatur zum Glück schon immer eine andere Sicht entgegen, indem sie sich absichtsvoll den hässlichen Seiten – wie Johann Gottfried Seume auf seinem “Spaziergang nach Syrakus” (1802) – oder den Nebensachen aussetzte.
Der Juli-KLAPPENTEXT handelt also einerseits vom Reisen, aber auch von der Fremdheit selbst, die überall zuhause sein kann. Besprochen werden demnach nicht nur Reisebücher von Barbara Greene und Otto Ehrenfried Ehlers, sondern auch ein Roman von Verena Stefan und Hörbücher von Franz Kafka und Ferdinand Céline, die die Fremdheit des Subjekts inszenieren. Vom anderen Blick auf unsere Welt wiederum erzählen der Band “… und dazwischen ein schöner Rausch” von Elisabeth Tworek sowie das im Juli beginnende Internettagebuch des türkischen Autors Sener Özmen, der als Münchner Stadtschreiber zu Gast ist; die Hörspieltipps empfehlen zudem einige Radio-Stücke über Migration und Auswanderung.
Lesen und reisen Sie gut!
wünscht Ihr KLAPPENTEXT
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