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KLAPPENTEXT No. 2, Juni 2008 + Online-Extra: Hörspielreihe BUCH HEUTE von Jakob Schiefer

Ohren auf! Und Augen auf natürlich auch! Denn die Juniausgabe des KLAPPENTEXT will natürlich gelesen werden – auch wenn sich diesmal beinahe alles ums Hören dreht. Weil das Hörspiel so außerordentlich erfolgreich ist wie beinahe keine andere literarische Gattung (ist es denn überhaupt eine?), nimmt der KLAPPENTEXT sich diesmal dessen Geschichte an und empfiehlt auch gleich ein paar akustische Besonderheiten, die es im Juni im Radio zu hören gibt.

Außerdem sei an dieser exponierten Stelle auf die Hörspielperformance “Leben to go” der Gruppe Serotonin hingewiesen, die am 17. Juni um 19.30 Uhr im Volkstheater stattfindet: “Prof. O. Luprecht erstellt für Sie den passenden Lebensentwurf nach einem, natürlich streng wissenschaftlichen, Simplifikationsverfahren. Dem Probanden wird der Entwurf als Hörspiel to go gleich mitgegeben”, verspricht die Ankündigung.

Doch dem noch längst nicht genug: Der KLAPPENTEXT ist äußerst glücklich, dass man ihn gewinnen konnte, und präsentiert entsprechend proudly Jakob Schiefer und dessen Hörspielreihe BUCH HEUTE, die ab sofort nur darauf wartet, von Ihnen erhört zu werden. BUCH HEUTE, das bedeutet: achtmal zehn Minuten Wahnsinn und Gesellschaft der Literatur, so investigativ wie euphorisch moderiert von Herrn Schiefer, der den Themen und Fragen des Buchmarkts gnadenlos auf der Spur ist. Etwa: Wie schreibt sich ein Durchschnittsroman? Wieso wurde eine Kontaktanzeige zum Beststeller? Und was macht eigentlich der Organisator des “Deutschland sucht seine Buchmessen-Besuchermassen”-Castings? “Ähnlichkeiten mit der real existierenden Welt des bedruckten Papiers sind rein zufällig”, behauptet Jakob Schiefer – der KLAPPENTEXT glaubt ihm naturgemäß kein Wort: BUCH HEUTE anhören!

Und wünscht also diesmal: Lesen und hören Sie gut!
Ihr Schreibwarenladen

Und jetzt: Die Juni-Ausgabe des KLAPPENTEXT lesen (PDF) …
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KLAPPENTEXT-Online-Extra: “BUCH HEUTE – Radio für Leser” von Jakob Schiefer

Die zehnminütige Talksendung informiert über das Neueste aus der Wunderwelt der Literatur. Moderator Jakob Schiefer lädt Starautoren, Verleger und Agenten ein und diskutiert mit ihnen über umwerfende Neuerscheinungen und markerschütternde Marktdaten. Aber auch Pannen und peinliche Irrtümer, sonst gerne verschwiegen, kommen hier wahrheitsgetreu zur Sprache. Sehen Sie mit uns hinter die Kulissen einer Branche, die sich nicht zwischen Buchdeckeln verstecken muss!

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Folge 1: Durchschnittsroman
Mit einem gigantischen Neuerscheinungs-Projekt stellt die Buchindustrie wieder einmal ihren Ideenreichtum unter Beweis. Wollen Leser, Autoren und Verleger im Grunde nicht alle dasselbe?
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Folge 2: Schöne Stimmen
Zu Gast im Studio ist Anna-Maria Sterkowski-Bahlsen. Die Hörbuchpäpstin beschreibt ihren Umgang mit CDs und Texten und gibt Tips, wie man Sprecher werden kann.
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Folge 3: Bewerbung mit Erfolg
Junge, unbekannte Schriftsteller haben es nicht leicht, einen Verlag zu finden. Die Literaturagentur Plus-Puls und ihre unkonventionellen Methoden.
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Folge 4: Lesen oder spielen?
Womit sollen Jugendliche sich in ihrer Freizeit beschäftigen? Ein Streitgespräch zwischen einem Jugendbuchautor und dem Chef eines Computerspielkonzerns.
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Folge 5: Literaturkritiker
Hans-Jörg Armbruster ist auch privat ein leidenschaftlicher Textkonsument. Der Altmeister der Buchrezension spricht erstmals über seine Freizeit und beantwortet Hörerfragen.
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Folge 6: Buchmesse live!
Das literarische Großereignis in Frankfurt übertrifft diesmal alle bisherigen Rekorde … Ein akustischer Rundgang mit dem Chefintendanten Dr. Klaus Rohlitsch zeigt, welch immenser technischer Aufwand hinter der Inszenierung mit über 440.000 Darstellern steckt …
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Folge 7: In Jeans und Abendkleid
Als Elbrit Mehlke ihre überlange Kontaktannonce in die Zeitung setzte, ahnte noch niemand etwas davon, daß sich schon bald TV-Shows, Feuilletonredaktionen und Buchhandelsketten um die “Autorin” reißen würden. Und nicht nur bei den männlichen Lesern wächst die Aufregung täglich …
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Folge 8: Die totale Mafia
Hören Sie beim Telefonieren seit längerem seltsame Knackgeräusche? Ein schockierendes Enthüllungsbuch darüber, welche Unzahl krimineller Alltagsgefahren tatsächlich auf jeden von uns lauert, wird in den kommenden Tagen erscheinen.
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Informationen zum Autor
Jakob Schiefer (* 1965) ist freier Hörspielautor und lebt in München. Nach dem Abitur studierte er zunächst an der Akademie der Bildenden Künste, wo er sich mit fotorealistischer Malerei beschäftigte. Seit 1992 arbeitet er unter seinem bürgerlichen Namen Jakob Riedl als Sprecher bei Film, Funk, und Fernsehen. 1996 moderierte er BOULEVARD DER SEELE, ein fingiertes Radiowunschkonzert, das beim Sender M 94,5 / AFK ausgestrahlt wurde. Er synchronisiert Kinofilme und TV-Serien (etwa Randy Marsh in SOUTH PARK), spricht Kinderhörspiele (Theo in WAS IST WAS), vertont Dokumentarfilme, Werbespots und Literatur. 2005 entstand das JOB UNTER PALMEN (62 Min.). Das Hörspielfragment BLUMEN (2006, 11 Min.) wurde in den Wettbewerb “Zwischenrufe” des Leipziger Hörspielsommer 2007 gewählt. Die monatliche Radiosatire BUCH HEUTE wurde zuletzt beim Hörbuchportal Audible präsentiert. Im Herbst 2008 wird das Kurzhörspiel DAS CAMP auf der Anthologie pressplay 2 des Hamburger mairisch Verlags erscheinen.

Lyrikpreis Meran 2008

Am 10. Mai gab die Jury des Lyrikpreises Meran (Ilma Rakusa, Autorin, Zürich; Volker Hage, Kritiker, Hamburg; Ulla Hahn, Autorin, Hamburg; Hans Jürgen Balmes, S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main, Wolfgang Wiesmüller, Universität Innsbruck) vier Preisträgerinnen bekannt. Den Lyrikpreis Meran der Südtiroler Landesregierung (8.000 Euro) erhält Martina Hefter. Der Alfred Gruber Preis der Stiftung Südtiroler Sparkasse (3.500 Euro) geht an Monika Rinck. Uljana Wolf wird mit dem Medienpreis des RAI-Senders Bozen (2.500 Euro) ausgezeichnet. Trägerin des ausschließlich in diesem Jahr vergebenen Preises der Jury (1.000 Euro) ist Nikola Richter.

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Nicht in die fremden Fußspuren

Es gibt Orte, die kennt man nur als Namen, an denen die Historie mit ihren unmenschlichsten Kapiteln klebt. Die polnische Stadt Oświęcim etwa, hierzulande besser bekannt als Auschwitz. Oder das sibirische Magadan, das im Gegensatz zu Oświęcim nicht einmal eine andere Geschichte zu erzählen hätte: Magadan war zuallererst Lager, die gleichnamige Stadt nur eine spätere Folge davon. So kartografiert sich die russische Topografie des Terrors: In Magadan machten seit 1932 Strafgefangene Station, die über den Hafen Wladiwostok kamen, bevor der Gulag, die „Hauptverwaltung der Arbeits- und Besserungslager“, sie in die Kolyma-Region zur Zwangsarbeit deportieren ließ.

Der Schriftsteller Warlam Schalamow hat insgesamt 17 Jahre seines von 1907 bis 1982 dauernden Lebens in der Kolyma verbracht, im „Norden“, wie man das so unspezifisch wie unmissverständlich nannte. 1929 wird er das erste Mal wegen seines Engagements gegen Stalin verhaftet, 1931 kommt er wieder frei, 1937 wird er erneut verhaftet, 1943 zu weiteren zehn Jahren verurteilt. Die Kolyma, das ist die „Insel“: Bis heute hat die Region keine Landverbindung nach Zentralrussland, damals war sie nur mit dem Schiff zu erreichen. Die dortigen Lager besaßen oft nicht einmal einen Zaun – in einer Gegend, in der Temperaturen von bis zu minus 60 Grad herrschen, denkt man selten an Flucht. Im Oktober 1953 wird Warlam Schalamow schließlich entlassen und kehrt zurück aufs „Festland“ der Sowjetunion. Im folgenden Jahr beginnt er, die seine Erfahrungen und Erlebnisse in den „Erzählungen aus Kolyma“ zu verarbeiten, sechs Zyklen werden es Anfang der 70er Jahre sein.

„Wie tritt man einen Weg in unberührten Schnee?“ lautet der erste Satz des ersten und titelgebende Prosastücks des nun erschienenen Bandes „Durch den Schnee – Erzählungen aus Kolyma I“, dem Auftakt der Warlam-Schalamow-Werkausgabe, die sich der Matthes & Seitz Verlag vorgenommen hat. Mit der Antwort auf jene anfängliche Frage lernt man den Dichter kennen: „Ein Mann geht voran, schwitzend und fluchend, setzt kaum einen Fuß vor den anderen und bleibt dauernd stecken im lockeren Schnee.“ Die Ahnung, dass es hier nicht nur um Verfahrensweisen des Pfadtrampelns geht, sondern in gleichem Maße ums Schreiben, bestätigt sich am Ende der kaum eineinhalb Seiten: „Von denen, die der Spur folgen, muss jeder, selbst der Kleinste und Schwächste, auf ein Stückchen unberührten Schnee treten, nicht in die fremden Fußspuren. Auf Traktoren und Pferden kommen nicht die Schriftsteller, sondern die Leser.“
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Annemarie Schwarzenbach

Am 23. Mai würde Annemarie Schwarzenbach (23.05. 1908 bis 15.11. 1942) 100 Jahre alt. Sie wuchs in der Seegemeinde Horgen oberhalb des Zürichsees in einer reichen Industriellenfamilie auf, promovierte bereits mit 23 Jahren und veröffentlichte erste journalistische wie literarische Texte noch während ihrer Studienzeit. Schon kurz nach Abschluss ihre Studiums debütierte sie 1931 mit ihrem Roman “Freunde um Bernhard”. 1930 begegnete sie in Berlin Klaus und Erika Mann, mit denen sie nicht nur die literarischen Ambitionen, sondern bald auch die Vorliebe für Alkohol, Morphium und pausenloses Reisen teilte. Ihre Züricher Familie schockierte sie mit ihrem unkonventionellem Verhalten. Nichts weniger als »moralische Verworfenheit« attestierte die Familie ihr, denn statt Heiratskandidaten aus guten Häusern liebte Annemarie Schwarzenbach Frauen, so z. B. Erika Mann, die jedoch ihre Liebe nicht erwiderte. Dass Teile ihrer Familie mit der “Schweizer Front” sympathisierten, Annemarie Schwarzenbach jedoch eine antifaschistische Einstellung hegte, machte das Verhältnis nicht besser.

1933 initiierte Annemarie Schwarzenbach die Gründung der Exil-Zeitschrift Die Sammlung, die unter Klaus Manns Leitung in Amsterdam erschien und emigrierten Schriftstellern ein literarisches Forum bot. Als Nazideutschland und die Faschisten immer größere Teile Europas knebelten, lebte Annemarie Schwarzenbach selbst teilweise das Leben einer Flüchtenden, indem sie mehrere Jahre lang in mehreren Ländern lebte. Sie reiste in den Vorderen Orient, nach Nordafrika und Indien, in die USA und nach Schwarzafrika. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie literarisch, journalistisch und fotografisch zu Romanen und Gedichten, Reisetagebüchern und sozialkritischen Reportagen. Bekannt wurde sie hauptsächlich aufgrund dieser Reisereportagen. 1935 heiratete sie trotz ihrer lesbischen Orientierung den französischen Diplomaten Claude Clarac in Persien. Dort schrieb sie “Tod in Persien”, der erste Entwurf ihres 1938 vollendeten lyrischen Romans “Das glückliche Tal”.

Die seit 1932 bestehende Drogenabhängigkeit machten mehrere Entziehungskuren und etliche Klinikaufenthalte notwendig. Trotzdem reiste sie 1936 in die USA, wo sie Massenarbeitslosigkeit und Elend nach der Großen Depression dokumentierte, 1939 unternahm sie mit Ella Maillard eine Autoexpedition nach Afghanistan, anschließend übersiedelte sie, da sie sich dem literarischen Exil, dem auch Klaus Mann angehörte, zugehörig fühlte, in die USA, wo sie für das Emergency Rescue Committee tätig war und für US-Zeitungen Artikel schreiben wollte. Im Winter 1940/41 fand die Hoffnung Amerika für sie jedoch ein bitteres Ende. Sie wurde zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, aus welcher ihr Bruder sie nur unter der Bedingung befreien konnte, dass sie das Land sofort verlasse. Da sie zu Hause unwillkommen war, begab sich Annemarie Schwarzenbach im April 1941 auf ihre letzte große Reise über Spanien und Portugal in den Kongo, wo sie für Schweizer Zeitungen schrieb. Durch eine Malaria-Erkrankung geschwächt, kehrte sie im Juli 1942 in die Schweiz zurück. Bei einem Fahrradsturz zog sie sich eine schwere Kopfverletzung zu, an deren Folgen sie am 15. November 1942 starb. Am Tag ihres Todes vernichtete die Mutter Annemarie Schwarzenbachs sämtliche Manuskripte, Tagebücher und die Briefe der Geschwister Mann.

Wer weiterlesen möchte, dem sei die Seite des Deutschlandfunks empfohlen, eine literarische Annhäherung mit Biografie-Tipps zum Weiterlesen. Auch der WDR widmet Annemarie Schwarzenbach einen Artikel mit Buch- und Ausstellungstipps.

Elfriede Jelineks Internetroman “Neid” ist fertig

Für den Roman – der Hieronymus Boschs „Die sieben Todsünden“ zum Emblem hat – hat sich Elfriede Jelinek in die Landschaft ihrer katholischen Kindheit zurückgeschrieben, in die Erzabbau-Gegend der Steiermark, nach Bruck an der Mur und Kapfenberg im Mürztal, in deren Nachbarort Mürzzuschlag sie 1946 geboren wurde. Damals gab es in Kapfenberg ein Lager für Displaced Persons, zuvor, zu Zeiten der Nationalsozialisten, arbeiteten Zwangsarbeiter in den Minen und den angeschlossenen Stahlwerken. Diese Historie drängelt sich immer wieder in den Vordergrund, da Jelinek herrlich böse lästert über die Bemühungen Kapfenbergs, sich als Fremdenverkehrsort zu etablieren.

Neben der Autorin wandelt auch die eigentliche Protagonistin, die Geigenlehrerin Brigitte K. durch die Stadt. Das Ich ist vehement in diesem Text, es ist präsenter und scheint zugleich nervöser als in Elfriede Jelineks bisherigen Texten. Als böte es sich ohne lyrische Maske und überhaupt ganz blank dar.
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erläuterte Elfriede Jelinek entsprechend, der Begriff „Privatroman“ bedeute, „dass der Roman nur privat erscheint, sozusagen im Selbstverlag, aber auch, dass, umgekehrt, mehr Privates in den Text einfließt als sonst.“ Daher mag auch der Hinweis in knallrot rühren, der sich am Ende jeder Unterseite dieses Webauftritts findet: „Sämtliche hier wiedergegebenen Texte sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne ausdrückliche Erlaubnis in keiner Form wiedergegeben oder zitiert werden.“

Im Widerspruch mit dem gewählten Veröffentlichungsort, dem Internet, steht das keinesfalls: Wo sonst, wenn nicht dort, überkreuzen sich das Private und das Öffentliche derart perfide; und woran sonst, wenn nicht daran, entzünden sich alle Diskussionen um das Urheberrecht. In Blogs und auf Portalen wie MySpace entblößen und entäußern Millionen User vor einem potenziell globalen Publikum, wer sie sind und was sie sonst so tun. Und während diese ihre Daten durch das World Wide Web geistern, bleibt das Materielle als überflüssiger Rest im real life zurück, die Garantie für deren Einheit ist abgelaufen, weil digitale Kopien schlicht nicht so einfach zu kontrollieren sind wie ihre analogen Originale – seien es nun Tonträger, Bücher oder eben Körper. Was anderes, wenn nicht das Internet, sollte man als Hölle des totalen Fremdenverkehrs erachten?

“Neid” lesen: Website von Elfriede Jelinek