literatur-muenchen.de

DAS LITERATURPORTAL FÜR MÜNCHEN
Mai 1st, 2013 by katrin

KLAPPENTEXT No. 59, Mai 2013

Verehrte Leserinnen und Leser,

Nina Jäckle entdeckt die Moskauer Höhlenmalerei, Verena Nolte vermisst eine Horst-Bienek-Straße in München, Stephan Puchner empfiehlt Butler-Handschuhe und Katrin Dirschwigl outet sich als Zwilling – genau: Sie sehen vor sich die Mai-Ausgabe des KLAPPENTEXT, in der all diese wundersamen Dinge geschehen.

Nun sind Sie aber ganz schön neugierig und wollen folglich von diesem Editorial auch gar nicht weiter aufgehalten werden? Aber bitte schön: nichts leichter als das. Wir wünschen also noch schneller als sonst:

Lesen Sie gut!
Ihre Redaktion

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April 2nd, 2013 by katrin

KLAPPENTEXT No. 58, April 2013

Verehrte Leserinnen und Leser,

das Tolle am Internet ist ja: Es neigt dazu, neue Wörter zu erfinden und zu promoten, die irgendwie lieb und freundlich oder zumindest zeitgemäß klingen, obwohl sie meist ganz anderes bedeuten. Ein Geschäftsmodell zum Beispiel, das darin besteht, die intimsten Details der Menschen auszuspähen, nennt sich „soziales Netzwerk“. Und wenn ein Blogger irgendwie in die Sache verwickelt ist, über die er gerade schreibt, nennt er das nicht „befangen“, sondern deckt am Ende seines Textes angeblich alles auf und nennt das dann „disclosure“.

Wir dagegen bekennen uns einfach gleich ganz offen als befangen, wenn wir Ihnen nun das Festival „Nordic Talking“ (Homepage) ans Herz legen, das am 23. April mit einer Performance des isländischen Schriftstellers Hallgrímur Helgason eröffnet und in der Folge noch weitere spannende Autorinnen und Autoren sowie Filme, Musik und Debatten aus Europas Norden nach München holt – weshalb wir Ihnen in der Rubrik „Sechs Fragen“ die drei Menschen vorstellen, die dieses außerordentliche Programm zu verantworten haben. Weil wir jedoch weder Finnisch noch Norwegisch noch Dänisch noch Schwedisch noch Isländisch können, wünschen wir Ihnen wie immer auf Deutsch:

Lesen Sie gut!
Ihr KLAPPENTEXT

Disclosure: Das KLAPPENTEXT-Team zeichnet für den Katalog von „Nordic Talking“ verantwortlich.

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März 4th, 2013 by katrin

KLAPPENTEXT No. 57, März 2013

Verehrte Leserinnen und Leser,

wie jedes Jahr geht es im März literarisch hoch her, weshalb wir uns erlaubt haben, eigene Akzente zu setzen. Sollten Sie ein Krimifan sein, dann klicken Sie also bitte einfach auf www.krimifestival-muenchen.de, um sich das aktuelle Programm dieser mörderischen Tage in München anzusehen – ein träges Medium wie der KLAPPENTEXT kommt da nämlich einfach nicht hinterher, so schnell wie diese Veranstaltungen immer gleich wieder ausverkauft sind.
Was der KLAPPENTEXT Ihnen dagegen bietet in diesem Monat, sind nicht nur 18 erste Eindrücke der 18 Autorinnen und Autoren, die in diesem Jahr mit ihren neuen und manchmal sogar ersten Büchern bei den Wortspielen zu Gast sind, sondern auch drei Besprechungen, die sich jeweils einem der drei Chamisso-Preisträger widmen. Und dann wäre da noch einer unserer Liebsten, Jean Paul nämlich, der im März seinen 250. Geburtstag feiern dürfte, wenn er denn nicht im Jahre 1825 gestorben wäre. Übers Untotsein hat er immer wieder geschrieben – und wusste eben auch, warum!

Lesen Sie gut!
wünscht Ihren Redaktion

PS: Bitte beachten Sie unbedingt den Fehler, der sich in diese Ausgabe eingeschlichen hat. Da fehlt nämlich ein Tag, nämlich der Mittwoch, der 6. März: Tatsächlich findet einzig die Ausstellungseröffnung am Dienstag den 5.3. statt, während die drei übrigen Termine (Madame Bäurin, Lawrence Norfolk und der erste Abend der Wortspiele) am Mittwoch stattfinden. Wir bitten vielmals, dieses Versehen zu entschuldigen.

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Februar 1st, 2013 by katrin

KLAPPENTEXT No. 56, Februar 2013

Verehrte Leserinnen und Leser,

auch wenn der Winter sich in diesem Jahr äußerst langsam verzieht, gibt es doch Grund zur Freude. Die neue Ausgabe des KLAPPENTEXT zum Beispiel, die sich zum Beispiel über die designierte Kuratorin des forum:autoren 2013 freut. Und dann wäre da noch die neue Ausschreibung der Münchner Literaturstipendien. Und die Tatsache, dass wir in diesem Monat mal wieder ziemlich lyrisch und folglich gut drauf sind. Bleibt nur noch zu sagen:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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Januar 2nd, 2013 by katrin

KLAPPENTEXT No. 55, Januar 2013

Verehrte Leserinnen und Leser,

nun ist es also da, das Jahr 2013. Und es beginnt, zumindest literarisch betrachtet, recht ruhig. Lassen Sie es also bitte ähnlich entspannt angehen wie der Münchner Literaturkalender, der noch lange nicht so prall gefüllt ist, wie er es wohl im März wieder sein wird. In der Rubrik „Sechs Fragen“ stellen sich diesmal Gerd Holzheimer – Glückwunsch zum Ernst-Hoferichter-Preis 2013! – und Daniel Jaakov Kühn – ja, genau, der von „Speak & Spin“! – vor. Außerdem gibt es wieder ein „Statt“, weil gleich mehrere Leserinnen und Leser davon so begeistert waren, dass wir es mit einem Schielen auf die Quote sogleich zur festen Rubrik erhoben haben. Für 2013 wir uns von Ihnen freilich nur eines:

Lesen Sie gut!
Ihr KLAPPENTEXT

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Dezember 1st, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 54, Dezember 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

vor knapp zwei Jahren, im Januar 2011, wurde das Adjektiv „alternativlos“ zum „Unwort des Jahres“ gewählt. An Aktualität hat es seither nichts verloren, und üblicherweise sind es sogenannte wirtschaftliche Zwänge, oft auch „Sachzwänge“ genannt, die angeblich keinen anderen Rettungsplan für Griechenland, keine entschiedenere Förderung von Kultur und Bildung und keine klügeren Bücher ermöglichen. Da der KLAPPENTEXT aber lieber eingehen möchte, bevor er zugibt, in einer alternativlosen Welt zu leben, hat er sich einfach mal auf die Suche gemacht. Nach den besseren Büchern, den besseren Buchhandlungen und den besseren E-Readern. Und nicht allzu überrascht festgestellt: Es gibt sie. Und deswegen präsentieren wir Ihnen diese Alternativen auch – natürlich in diesem Dezemberheft, damit Sie die ein oder andere Geschenkidee vielleicht noch einmal überdenken.

Zudem stellen wir Ihnen oder besser: stellen sich Ihnen in der Rubrik „Sechs Fragen“ Gunna Wendt und Wolf Euba vor – zwei Menschen, ohne die das literarische München unerträglich viel trüber aussähe und trauriger klänge.

Ebenfalls keine Alternative gibt es freilich zu unserem herzlich guten Wunsch:

Lesen Sie gut!

Ihr KLAPPENTEXT

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Oktober 30th, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 53, November 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

nun findet das Literaturfest München also schon zum dritten Mal statt. Wie es sich für den Bildungsbürger gehört, haben wir uns deshalb gefragt: Quo vadis, Literaturfest? Und mussten feststellen: Irgendwer hat da die Rückspultaste gedrückt. Allerdings nicht im Sinne von Benjamins Engel der Geschichte, sondern bloß für den ästhetischen Effekt. Die diesjährige forum:autoren-Kuratorin Thea Dorn ruft zwar „Hinaus ins Ungewisse!“, scheint das aber gar nicht so zu meinen. Wir geben zu: Wir sind verwirrt. Das Ungewisse nämlich trägt in unserem Bewusstsein andere Namen als Martin Walser, Felicitas Hoppe oder Clemens Setz (die wir sehr schätzen, verstehen Sie uns bitte nicht falsch!), nämlich Namen wie Angelika Meier, Markéta Pilátová und auch Galsan Tschinag, die tatsächlich eine ganz andere Literatur verfassen und die wir deshalb in diesem KLAPPENTEXT vorstellen. Auch David Albahari, der auf der Münchner Bücherschau zu Gast sein wird, wollen wir keinesfalls verpassen. Bis dahin verbleiben wir wie immer mit dem Wunsch:

Lesen Sie gut!
Ihre Redaktion

P.S.: Und wer sich nun fragt: Quo vadis, KLAPPENTEXT?, dem antworten wir: Ach, who knows …

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Oktober 2nd, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 52, Oktober 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

im Editorial haben wir zwar ein wenig die Fassung verloren, aber ansonsten ist die Oktober-Ausgabe des KLAPPENTEXT eine ganz friedliche. Aber lesen Sie am besten selbst …

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August 31st, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 51, September 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

wir wollen freilich nicht in Kulturpessimismus verfallen – aber Sorgen machen wir uns doch, nachdem nach der Basis Buchhandlung und Zweitausendeins nun auch noch die Universitätsbuchhandlung Frank in finanziellen Nöten zu stecken scheint. Wo sich doch die Literatur noch nirgends wohler als in Schwabing zu fühlen schien.

Andererseits: Der Herbst ist da, und mit ihm kehren auch die Autorinnen und Autoren und deren Bücher in die Stadt zurück. Und manche kommen überhaupt erstmals nach München, wie etwa – und das ist wirklich ein Ereignis – der in Kenia geborene, in den USA lebende Schriftsteller Ngug? wa Thiong´o, der mit seinem postmodernen Epos „Herr der Krähen“ das vielleicht irrste Werk der vergangenen Jahre vorgelegt hat, das man vermutlich nur mit David Foster Wallaces „Unendlicher Spaß“ vergleichen kann. Womit wir unsere Lesetipps natürlich noch längst nicht alle losgeworden sind, aber Ihnen doch eine Menge, Menge Seiten ans Herz gelegt hätte Insofern:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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Juli 4th, 2012 by katrin

KLAPPENTEXT No. 50, Juli 2012

Verehrte Leserinnen und Leser,

noch im letzten Editorial haben wir Ihnen eine neue Rubrik vorgestellt – und schon sind wir dabei, eine weitere einzuführen, die da hieße „Ärger des Monats“, denn tatsächlich gibt es in jedem Monat irgendetwas, was uns fürchterlich aufregt. Aktuell ist es das Gezerre um das Amerika Haus, das offenbar zu einem denkbar schlechten Ende für die literarische Szene Münchens finden wird – was der KLAPPENTEXT natürlich nicht so gerne sieht. Es würde uns also sehr freuen, wenn Sie sich ein wenig mitärgern und am besten noch die Initiative ergreifen, um diesem Unsinn etwas Sinnvolles entgegen zu setzen. Wir raten also wie immer:

Lesen Sie gut!
Ihre Redaktion

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