literatur-muenchen.de

DAS LITERATURPORTAL FÜR MÜNCHEN

KLAPPENTEXT No. 44, Januar 2012

Posted on | Dezember 29, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

und wieder ist ein Jahr vorbei – und immer noch gibt es Verlage, Buchhandlungen, Bücher, aber kein allzu großes Interesse am Ebook. Weil aber auch wir nicht umhin können, uns so unsere Gedanken über die Zukunft des Buchmarkts zu machen, lassen wir sie gerne daran teilhaben, indem wir drei mögliche Trends – Analog plus Digital, Crowdfunding, Besinnung aufs Sortiment – anhand konkreter und aktueller Beispiele vorstellen. Was davon uns wirklich im kommenden Jahr erwartet, wissen wir freilich nicht. Und verbleiben deshalb mit dem üblichen Gruß:

Lesen Sie gut!
Wünscht Ihre Redaktion

P.S.: Besser als Fernsehen ist Lesen allemal, wie Ihnen der Artikel über Steven Uhlys Auftritt in der ZDF-Sendung „Aspekte“ und überhaupt den ganzen ZDF-Literaturschmarrn hoffentlich ein weiteres Mal beweisen kann.

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KLAPPENTEXT No. 43, Dezember 2011

Posted on | November 30, 2011 | Kommentare deaktiviert

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind, verzeihen Sie uns, ein wenig geschafft, nachdem wir die vergangenen Tage auf dem Literaturfest verbracht haben. Jeden Tag ab 16 Uhr und bis in den späten Abend hinein nichts anderes als Literatur – das kostet dann doch einiges an Nerven, Schlaf und manchmal sogar Überwindung. Einen über 8000 Zeichen langen Text über das Literaturfest – in dem dennoch höchstens ein Zehntel unserer Eindrücke enthalten ist – ist uns trotzdem gerade noch gelungen. Dieses Editorial dagegen will uns nun nicht mehr so leicht von der Hand gehen, weshalb wir einfach sagen: See you next year, hopefully with a little more womanpower and a little less talks about typisch Deutsches. Und wie immer verbleiben wir mit unserem üblichen Wunsch:

Lesen Sie gut!
Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 42, November 2011

Posted on | November 1, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

wir müssen Sie an dieser Stelle um Entschuldigung bitten, denn ein Editorial wird dieser Text hier, von dem Sie vermutlich einen Einstieg in den Münchner literarischen November erwarten, kaum mehr werden, auch wenn die Überschrift das dennoch behauptet. Und das liegt daran, dass uns schlichtweg die Worte fehlen für diese Fülle an Veranstaltungen, die Ihnen in diesem Monat geboten wird. Am besten wär´s wohl, Sie setzen sich hin, um die folgenden Nachrichten mit Fassung aufzunehmen: Im November werden Sie vermutlich mehr Literatur verpassen als erleben, schließlich können nicht einmal Sie auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Stattdessen empfehlen wir, schlicht wie immer: Lesen Sie gut!

Es grüßt dennoch editorialisch:
Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 41, Oktober 2011

Posted on | Oktober 2, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

Essen und Lesen sind zwei herrliche Dinge – solange man sie nicht gleichzeitig tut, sondern jedem seine eigene verdiente Aufmerksamkeit zukommen lässt. Warum es manche Literatur nur noch unter die Leute schafft, wenn man sie mit Häppchen oder gar einem Mehr-Gänge-Menü garniert, haben wir noch nie begriffen. Der Trend ist allerdings unübersehbar: Die Krimi-Autorin Rita Falk integriert das Gemampfe immer irgendwie in die Titel ihrer Bücher und eroberte also mit den Romanen – in order of appearance – „Winterkartoffelknödel“, „Dampfnudelblues“ und „Schweinskopf al dente“ die Bestsellerlisten. Der Literaturkritiker Denis Scheck urteilte: „Platz da für das gesunde Volksempfinden im Regionalkrimi: Der Ich-Erzähler von Rita Falks Debüt ist eine Mischung aus Dorfdepp und Dorfpolizist, der aus München in seinen niederbayrischen Heimatort versetzt wurde, weil er einem Kollegen dabei half, einen Pädophilen zu kastrieren. ‚Jeder Krimiautor würd´ sich nach so einem Stoff die Finger lecken‘, lässt Rita Falk ihren heimattümelnden Ermittler sagen. Da möchte ich widersprechen: Nein, nicht jeder Krimiautor – nur solche, die sich mit primitiver Bildzeitungs-Demagogik den Beifall von der Straße sichern wollen.“
Und auch uns ereilten in diesem Monat mal wieder heftige Zweifel an der Möglichkeit einer sinnvollen Verbindung von Lesen und Essen, als wir lesen mussten, wie die LitNightShow ihr nächstes Programm vorstellt (siehe Letzte Seite). Insofern verbleiben wir auch diesmal mit dem üblichen Gruß:

Lesen Sie gut!
Aber lassen Sie dann bitte das Essen außen vor
wünscht sich ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 40. September 2011

Posted on | August 31, 2011 | Kommentare deaktiviert

Anstatt eines Editorials

ANSTATT der „Podiumsdiskussion“ zum Thema „Wie der islamische Terror unseren Wohlstand sprengt“ beizuwohnen, um einem Wirtschaftsjournalisten und einem Unternehmensberater dabei zuzuhören, wie sie aus Sorge um ihre Eigentumswohnung und ihren Drittwagen mal schnell Islam und Islamismus gleichsetzen, sollten Sie an diesem 12. September lieber denjenigen zuhören, die sich wirklich Gedanken machen. Inigo Bocken, Daniel Jaakov Kühn und Jessica Ricco zum Beispiel, die nicht im Literaturhaus, sondern bei Speak & Spin zu Gast sind. Oder zuhause bleiben und Thomas Lehrs Roman „Fata Morgana“ lesen.
ANSTATT zu der „Schoßgebete“-Lesung von Charlotte Roche zu gehen, um endlich mal wieder die eigene Nicht-Prüderie auszustellen, sollten Sie an diesem 16. September lieber etwas tun, das wirklich mit der Realität zu tun hat. Zum Beispiel den Parkplatz vor dem Lesecafé Kunst- und Textwerk literarisch besetzen.
ANSTATT immer nur im Urlaub die fremden Länder zu genießen, lesend aber allein die deutschen Dichterinnen und Dichter im Blick zu haben, dürfen Sie sich in diesem und den kommenden Monaten durchaus einmal die Verse anderer Sprachen zu Gemüte führen. Zum Beispiel beim „Nachsommer der Dichter“ am 13. September oder bei den galicischen Literaturtagen, die am 8. September beginnen und noch bis in den Oktober fortdauern.
ANSTATT weiter über Sarrazin nachzudenken, gehen Sie lieber sofort los, um sich Navid Kermanis neuen Roman „Dein Name“ zuzulegen. Denn etwas Besseres hat dieser Autor noch nie geschrieben, und überhaupt bekommt man solch ein wahnsinniges Werk selten in die Hände.
ANSTATT bei Hugendubel kaufen Sie Ihre Bücher in diesem Monat bitte bei Max & Milian. Warum? Das erfahren Sie auf der Letzten Seite.
ANSTATT uns eine andere Grußformel auszudenken, bedienen wir uns weiterhin unseres fröhlichen Ausrufs:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 39, August 2011

Posted on | Juli 28, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

wir sind ganz wunderbar sprachlos und fühlen uns aber sowas von geehrt: Mit der Einsendung von derart vielen Anfängen als Reaktion auf unseren Aufruf in der Juli-Ausgabe hatten wir niemals gerechnet. Und da findet sich wirklich allerlei: Glattes und Eckiges, Konservatives und Visionäres, Kurzgefasstes und Ausuferndes. Für jeden Geschmack sollte also in diesem Heft etwas dabei sein, und über den ansonsten an Lesungen recht armen August kommen Sie damit in jedem Fall. Wie es jeweils mit den Geschichten weitergeht, verraten wir nicht, weil wir es gar nicht wissen. Einen Kontakt zu den jeweiligen AutorInnen stellen wir bei Bedarf oder Interesse aber gerne her – und wünschen nun erst einmal:

Lesen Sie gut!
Ihre Redaktion

P.S.: Unsere Gestalterin Tanja konnt´s auch kaum fassen – und hat deshalb gleich zwei Versionen dieser Ausgabe angefertigt. Die eine ist bunter, die andere eignet sich allerdings besser, wenn man den Drucker schonen will.
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Beziehungsweisen: den August-KLAPPENTEXT in einer ausdruckbaren Version herunterladen ….
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KLAPPENTEXT-Sommeraktion: Zeigt her eure Anfänge”

Posted on | Juli 12, 2011 | Kommentare deaktiviert

Es ist ja kein Geheimnis, dass die meisten Leser auch Schreiber sind und mindestens einen Anfang von mindestens einem Roman in den Tiefen oder Winkeln ihrer Festplatte verborgen halten. Inspiriert von der Reihe „Anfangen! Montagsreden über das Schreiben“ rufen wir deshalb: Raus und her damit! Denn in der August-Ausgabe möchte der KLAPPENTEXT gerne Münchner literarische Anfänge präsentieren, ganz gleich, ob sie nun die große Zukunft versprechen oder von einer peinlichen Pubertät zeugen (auf Wunsch anonymisieren wir auch). Also lasst uns nicht im Stich, sondern sagt es allen weiter und schickt die ersten 3000 (nur so als ungefährer Wert) Zeichen Eurer Prosa-Werke bis zum 15. Juli an redaktion@literatur-muenchen.de. Wir freuen uns darauf, und zwar unbändig!

Es dankt schon jetzt recht herzlich:
Die Redaktion

KLAPPENTEXT No. 38, Juli 2011

Posted on | Juni 29, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

ohne dass wir uns einer profunden Kenntnis rühmen könnten, wollen wir an dieser Stelle doch zugeben, dass wir auf Regionalkrimis und vor allem deren Titel langsam ziemlich allergisch reagieren. Zum Glück besorgt uns der Seerosenkreis in diesem Monat die nötige Dosis literarischen Histamins, da er die Aufgabe übernimmt, sich des Themas Heimat endlich auf spannenderem Niveau anzunehmen – und zu diesem Zweck Edgar Reitz und Gert Heidenreich geladen hat.
Was uns außerdem freut: ein Comeback, mit dem wir niemals gerechnet hätte (siehe Letzte Seite), und dass der KLAPPENTEXT endlich mal wieder die LiteratInnen Münchens versammelt, aufdass deren Manuskripte nicht mehr in der Schublade bzw. auf der Festplatte verrotten – siehe den Aufruf in diesem KLAPPENTEXT. Bis auf weiteres verbleiben wir wie immer mit der Empfehlung:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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KLAPPENTEXT No. 37, Juni 2011

Posted on | Juni 1, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

noch immer sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir nun böse auf Sie sein sollen, weil Ihnen unser schlimmster Fehler seit KLAPPENTEXT-Gedenken offensichtlich entgangen ist. Oder ob wir es als Kompliment verstehen sollen, dass Sie einfach still hielten über den journalistischen Schmarrn, den wir in der Mai-Ausgabe produziert haben. Den Island-Slam mit einem Dossier über Finnland anzukündigen: Das war nun wirklich nicht die feine englische Art!
Um davon abzulenken, richten wir unseren Zeigefinger deshalb schnell auf die Anderen. Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Eintrittspreise für Lesungen seit dem vergangenen Monat ein wenig gestiegen sind? Statt 8 bzw. 6 Euro werden nun 9 bzw. 7 verlangt – was immer noch, wir geben es zu, in keinerlei Verhältnis steht zu dem, was man bestenfalls an solchen Abenden erleben kann: den Menschen, die Stimme, die Gedanken hinter dem Buch. Ob das auch die Milliarden Münchner und Umländler bewegt, die am 1. Juni in den Circus Krone pilgern werden, um Kobr und Klüpfel zu lauschen, wenn sie ihren neuesten Krimi vorstellen? Wir wissen´s nicht und werden´s wohl auch nie verstehen. Ohnehin interessiert uns in diesem Monat anderes, nämlich: die Literarisierung der Wirklichkeit und die Reflektion aufs schreibende Ich. Wir sagen also wie immer:

Lesen Sie gut!
die Redaktion

P.S.: Den KLAPPENTEXT und die täglichen Literaturtermine für München finden Sie auch auf Facebook
unter www.facebook.com/KLAPPENTEXT sowie auf Twitter unter twitter.com/LiteraturMUC.
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KLAPPENTEXT No. 36, Mai 2011

Posted on | April 30, 2011 | Kommentare deaktiviert

Verehrte Leserinnen und Leser,

hm. Ach. Ja nun. Pfff. So geht das Anfangen schon einmal nicht. Vielleicht so: Am Anfang war das Wort – ja, das klingt gut und für unsere KLAPPENTEXT-Zwecke ziemlich passend. Aber es geht natürlich auch anders. Nie jedoch ist der Beginn eines Textes bedeutungslos, selbst wenn er scheinbar sinnlose Dinge tut (so wie dieser Text hier). Was wir Ihnen deshalb besonders ans Herz legen wollen in diesem und den folgenden Monaten ist die Reihe „Anfangen! – Montagsreden über das Schreiben“, zu der die Forschergruppe „Anfänge (in) der Moderne“ der LMU verschiedene Autoren einlädt, um laut übers Anfangen nachzudenken. Den Anfang macht am vorletzten Tag des Monats Mai der schottische Lyriker und Romancier John Burnside, im Juni und Juli folgen Aris Fioretos, Ilma Rakusa und Sibylle Lewitscharoff. Und wir machen dann mal Schluss für heute – allerdings mit unserer üblichen Floskel:

Lesen Sie gut!
wünscht Ihre Redaktion

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